Perschling Dammbruch
NEOS Zwentendorf mit Petition für Hochwasseropfer
- hochgeladen von Victoria Edlinger
Pengl: „Die Bürgerinnen und Bürger dürfen jetzt nicht für die Versäumnisse bei der Dammsanierung zur Kasse gebeten werden.“
ZWENTENDORF. Nach dem Dammbruch an der Perschling sprechen sich NEOS für mehr Unterstützung für Betroffene aus. Die Zwentendorfer Gemeinderätin Sabine Pengl hat dazu eine Petition ins Leben gerufen. Sie fordert eine vollumfassende Entschädigung für all jene, die aufgrund fahrlässiger Versäumnisse der verantwortlichen Politik bei der Dammsanierung vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. „Die Verantwortlichen im Land haben – ob bewusst oder unbewusst – die Sanierung des Perschlingdamms verschleppt und damit diese Katastrophe, die hunderte Menschen an den Rand ihrer Existenz getrieben hat, in Kauf genommen. Da empfinde ich es als Frotzelei, wenn die ÖVP-Landeshauptfrau von Medien begleitet in Gummistiefeln durch die Hochwassergebiete spaziert. Das ist Heuchelei, aber sicher nicht die Hilfe, die wir vor Ort benötigen“, so Pengl.
Über 400 Privathaushalte gehören allein im Gemeindegebiet von Zwentendorf zu den Betroffenen der Katastrophe. Viele Häuser sind nicht mehr bewohnbar. „Die Infrastruktur ist vollkommen zerstört. Das heißt über Wochen hinweg kein Trinkwasser, kein Warmwasser, keine Fernwärme. Um hier Druck auf die Verantwortlichen im Land ausüben zu können, haben wir uns entschieden, diese Petition ins Leben zu holen. Wir wollen die Betroffenen rasch und vollumfänglich entschädigen. Diese Katastrophe ist nicht allein auf die Klimaveränderung zurückzuführen, sondern darauf, dass ein als sanierungsbedürftiger Damm nicht ausreichend gewartet wurde.“
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