Test im Bezirk Tulln: So sparen Sie teuren Sprit

Bettina Talkner hat zwei Runden durch den Bezirk gedreht.
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BEZIRK TULLN (bt). Zum Abschluss der Serie "Steig ein" treten die Bezirksblätter zur „Spritspar Challenge“ an. Hinter dem Steuer sitzt Redakteurin Bettina Talkner. Sie fährt zwei 153-Kilometer Runden durch den Bezirk. Einmal in üblicher Fahrweise, einmal spritsparend. Soviel sei verraten: Der Unterschied ist beachtlich.

Schleife um den Bezirk

Als Testauto hat das Tullner Autohaus Herbert Brandtner einen nigelnagelneuen Opel Crossland X zur Verfügung gestellt. Nach kurzer Eingewöhnung und ein paar Abwürgern später – die testende Redakteurin musste sich erst von Diesel auf Benziner umgewöhnen und hatte als VW-Fahrerin mit dem anderen Rückwärtsgang zu kämpfen – ging es zum Volltanken, bis der Zapfhahn selbstständig "ausgeklackt" hat.
Und schon ging es los: Tulln - St. Andrä-Wördern - Dopplerhütte - Sieghartskirchen - Würmla - Sitzenberg-Reidling - Traismauer - Krems (ohne Autobahn) - Grafenegg - Grafenwörth - Fels - Großriedenthal - Großweikersdorf - Tulln, um die bedeutendsten Abschnitte zu nennen. In ganz normalem Fahrstil. Für Talkner ist im Ortsgebiet der dritte Gang üblich, Radio sowie Klimaanlage sind ein Muss. Nach drei Stunden hat der Opel Crossland X seinen Ausgangspunkt, die JET Tankstelle in der Brückenstraße, wieder erreicht. Mit "Durst": 10,63 Liter haben wir auf den ersten 153 Kilometern verbraucht.

Spritspar-Tipps lohnen sich

Nun verinnerlicht Talkner die Spritspar-Tipps: Den Motor schonend auf Betriebstemperatur warm fahren. Vorausschauend und möglichst konstant fahren. Häufiges Bremsen vermeiden – mehr rollen. Auf Freilandstraßen kann man bis zu 500 Meter vor dem Ortsgebiet bereits den Fuß vom Gas geben. Mut zum Gas, denn ein Fahrzeug zu beschleunigen kostet mehr Kraftstoff. Daher sollte die gewünschte Geschwindigkeit so rasch wie möglich erreicht werden. Mit niedriger Drehzahl fahren, ganz nach dem Motto "Früh hoch, spät runter schalten". Den Motor bei längeren Stillständen abschalten. Und zu guter letzt Verzicht auf den gewissen Luxus: Radio und Klimaanalge bleiben aus. Bei 28 Grad Außentemperatur ist das mit geöffneten Fenstern noch erträglich, aber ins Schwitzen kommt man ehrlicherweise schon.
Während der zweiten Runde wird Talkner dann zum "Roll-Fan". Bei den unzähligen Ortschaften, die sie durchquert, braucht es nach kurzem aber nun flotterem Beschleunigen dazwischen oft nicht viel mehr Gas. Und vor allem wechselt die Testerin früher in den nächsten Gang. Im Ortsgebiet bleibt sie nun im vierten. Und jetzt nutzt sie an Ampeln auch das Start/Stop System des Opel.
Beim abschließenden Auftanken ist die Freude groß: Diesmal haben wir für die gleiche Strecke tatsächlich nur 7,68 Liter verbraucht.

Fazit

Vor allem die verlängerten Rollphasen lohnen sich und tun nicht weh. Durch den Verzicht auf ein paar km/h kann man da wirklich sparen - den Verkehr sollte man so aber bitte nicht behindern. Und auch das Achten auf eine möglichst niedrige Drehzahl macht sich bezahlt. "Früh hoch, spät runter schalten" senkt den Verbrauch und mindert auch die Lärmbelästigung. Ob im Sommer aber wirklich die Klimaanalge aus bleiben soll, muss jeder Lenker für sich selbst entscheiden. Unserer Redakteurin ist dieser Luxus hochgerechnet gerne ein paar Euro mehr wert.

Ihr Spar-Potenzial

Auf den ersten 153 Kilometern haben wir 10,63 Liter Benzin verbraucht. Beim zweiten Mal waren es auf exakt derselben Strecke 7,68 Liter. Die Anwendung der Spritspar-Tipps hat in unserem Fall also eine Ersparnis von 2,95 Litern (und 3,71 Euro) gebracht.

Autor:

Bettina Talkner aus Gmünd

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