Stadler & Altmann
Die Liebe zum Motorsport bleibt für das Team aus Ollern ungebremst
- Wenn unser Rennteam auf der Strecke fährt, dann setzen sie alles daran aufs Podest zu kommen.
- Foto: Altmann
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Dranbleiben, wenn es schwierig wird - das ist Motorsport: Team Stadler/Altmann diesmal auf dem Slovakiaring am Start
OLLERN/SLOWAKEI. Motorsport bedeutet Adrenalin pur. Es sind die positiven Emotionen, die der Kampf um jede Position, spannende Duelle auf der Strecke und ein Platz auf dem Stockerl mit sich bringen. Doch Motorsport hat auch seine andere Seite: technischen Defekte, Rückschläge und den Stress, wenn plötzlich nichts mehr so läuft wie geplant.
Was hält Rennfahrer Evita Stadler und Franz Altmann trotzdem immer wieder auf Kurs?
Es ist vor allem eines: der Wille und die Liebe zum Motorsport. Dazu kommen die Unterstützung der Sponsoren und des Mechanikerteams, die das Team über die gesamte Saison begleiten. Und natürlich die Freunde und Motorsportbegeisterten, die an der Strecke mitfiebern, zuschauen und die beiden lautstark anfeuern.
- Bei den letzten Vorbereitungen fürs Rennen.
- Foto: Altmann
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Eine Motivation sind auch die anderen Fahrer. Auf der Strecke sind sie Konkurrenten und kämpfen um jede Position. In der Box jedoch wird zusammengeholfen. Gemeinsam wird nach Fehlern gesucht, Lösungen werden diskutiert und wenn einmal ein Ersatzteil fehlt, ist die Unterstützung untereinander groß.
Ein Samstag voller Herausforderungen
Beim Renntag am Samstag bekamen beide Formelwagen Probleme mit dem Getriebe. Bei Evita Stadler führte der Defekt zu einem Dreher, wodurch sie den sicher geglaubten zweiten Platz verlor. Bei Franz Altmann wollten die Gänge teilweise gar nicht mehr hineingehen. Trotz der Schwierigkeiten kämpften sich beide bis zur Zielflagge durch.
Nach diesem Rennen schien es zunächst, als wäre das Rennwochenende für Altmann damit beendet.
Sonntag: Zurück auf die Strecke
Am Sonntag standen schließlich wieder beide Formelwagen am Start. Aufgrund der Ergebnisse vom Vortag mussten Stadler und Altmann zwar aus den hinteren Startpositionen ins Rennen gehen, doch davon ließen sie sich nicht entmutigen. Altmann erwischte diesmal ein problemloses Rennen und konnte sich Runde für Runde nach vorne arbeiten. Bei Stadlers Boliden wollte es dagegen an diesem Tag mit dem Getriebe nicht richtig laufen.
Und genau darin zeigt sich, was Motorsport ausmacht: Nicht jedes Rennen läuft perfekt. Nicht jeder Defekt lässt sich verhindern. Entscheidend ist, wie man mit den Rückschlägen umgeht.
- Daumen sind gedrückt.
- Foto: Altmann
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Das Dranbleiben wurde für das Team Stadler/Altmann schließlich belohnt. An beiden Renntagen standen die beiden auf dem Stockerl: Franz Altmann jeweils auf Platz 2, Evita Stadler jeweils auf Platz 3.
Den Klassensieg und damit Platz 1 holte sich Robert Waschek.
Für Stadler und Altmann bleibt damit eine wichtige Erkenntnis: Der Weg zum Erfolg ist nicht immer einfach. Aber solange der Kampfgeist, die Leidenschaft und die Unterstützung des gesamten Teams da sind, gibt es immer einen Grund, weiterzumachen.
Denn im Motorsport gewinnt nicht nur der Schnellste – manchmal gewinnt auch derjenige, der einfach nicht aufgibt.
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