AKW Zwentendorf
Tausende Besucher beim Shutdown-Festival – die Bilanz der Einsatzkräfte
- Die Einsatzkräfte Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei waren beim Shutdown Festival vor Ort und sorgten für die Sicherheit der Besucher.
- Foto: FF Zwentendorf
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Am 08. August 2026 fand auch heuer wieder das Shutdown-Festival am und rund um das Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks in Zwentendorf statt.
ZWENTENDORF. Rund 15.000 Besucher, sechs Bühnen und Temperaturen von über 30 Grad stellten dabei hohe Anforderungen an die eingesetzten Organisationen.
Die Feuerwehr Zwentendorf war gemeinsam mit dem Roten Kreuz, der Wasserrettung, der Polizei, Notruf NÖ mit Leo-Mobil sowie der Bezirkshauptmannschaft Tulln im Einsatz, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten und für sämtliche Situationen gerüstet zu sein. Insgesamt investierte die FF Zwentendorf über 410 Einsatzstunden in die Sicherheit des Festivals.
- Das war das Shutdown Festival in Zwentendorf.
- Foto: FF Zwentendorf
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Aufgrund der anhaltenden Trockenheit lag das Augenmerk der Brandsicherheitswache heuer besonders auf den angrenzenden Feldern und Wiesen sowie auf den Zufahrts- und Verbindungswegen am Festivalgelände.
Löschwasserversorgung bereit
Neben den bereits bewährten Maßnahmen wurden daher zusätzliche Löschwasserversorgungen im Vorfeld aufgebaut. Außerdem wurde über den Landesfeuerwehrverband ein Sonderfahrzeug mit einer Löschanlage angefordert. Dieses Fahrzeug erwies sich insbesondere auf den weitläufigen Parkplätzen sowie an engen und schwer zugänglichen Stellen als wertvolle Unterstützung.
Während des gesamten Festivals wurden durch die Feuerwehr regelmäßige Kontrollrundgänge durchgeführt, um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen.
Aus Sicht der Feuerwehr blieb das Festival glücklicherweise weitgehend ruhig. Lediglich ein kleiner Flurbrand auf einer Wiese musste durch die Einsatzkräfte bekämpft werden. Darüber hinaus kam es zu keinen besonderen feuerwehrrelevanten Vorkommnissen.
Bis zur Endshow um Mitternacht führte die Feuerwehr weiterhin laufend Kontrollgänge über das Festivalgelände durch. Nach dem verkleinerten Feuerwerk konnten die meisten eingesetzten Feuerwehren ihre Tätigkeit beenden und abrücken.
- Die Einsatzkräfte vor Ort.
- Foto: FF Zwentendorf
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Die Einsatzleitung der FF Zwentendorf, das Tanklöschfahrzeug sowie das Sonderfahrzeug blieben jedoch weiterhin vor Ort, bis auch die letzten Gäste das Festivalgelände verlassen hatten. Um 03:00 Uhr konnte die Brandsicherheitswache schließlich beendet werden.
Die FF Zwentendorf bedankt sich bei allen eingesetzten Organisationen sowie beim Veranstalter für die hervorragende Zusammenarbeit und die professionelle und reibungslose Abwicklung des diesjährigen Shutdown-Festivals.
Einsatzleiter: OBI Tobias Hochmuth
Einsatzkräfte:
- FF Zwentendorf (TLFA 4000, KDOF, VF, LAST, SOF-LFKDO)
- FF Bärndorf (KLF)
- FF Maria Ponsee (MTF)
- FF Erpersdorf (MTF)
- FF Dürnrohr (MTF)
- FF Kleinschönbichl (MTF)
- FF Pischelsdorf (MTF)
- Rotes Kreuz
- Polizei
- Wasserrettung
- Notruf NÖ
- Bezirkshauptmannschaft (BH) Tulln
Dauer: 19 Stunden
Mannschaftsstand: 22 Mann – FF Zwentendorf und jeweils zwei Mann von allen anderen Feuerwehren
Das Rote Kreuz vor Ort
In zwei Schichten sorgten in Summe 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes für die sanitätstechnische Versorgung der Festivalgäste. Für die Behandlung kritischer Notfälle standen durchgehend zwei Notärztinnen bzw. Notärzte zur Verfügung. Fünf Fußtrupps patrouillierten am Gelände um bei kleineren Zwischenfällen rasch helfen zu können, drei mobile Bergetrupps unterstützten im Bedarfsfall beim Transport von Patientinnen und Patienten. Für dringende Abtransporte standen insgesamt zusätzlich vier Rettungstransportwägen und ein Notarztwagen zur Verfügung.
Im Laufe der Veranstaltung wurden 238 Personen in der Sanitätshilfsstelle vor Ort versorgt, die häufigsten Behandlungsgründe waren Migräne und kleinere Verletzungen. Bis auf sieben Patientinnen und Patienten, welche in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten, konnten alle Personen direkt vor Ort behandelt und wieder auf das Festival entlassen werden.
- Die Feuerwehr bei der Bühne des Shutdown Festival.
- Foto: FF Zwentendorf
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Einige Besucherinnen und Besucher nutzten auch die Möglichkeit, ein Gespräch mit Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern der Rot-Kreuz-Krisenintervention zu führen.
Für eine Veranstaltung dieser Größenordnung waren die Einsatzzahlen beim Shutdown Festival wie auch die Jahre zuvor erfreulicherweise verhältnismäßig sehr gering.
Besonders hervorzuheben ist die reibungslose Zusammenarbeit des Veranstalters mit dem Roten Kreuz, und auch die Kooperation mit den anderen Blaulichtorganisationen (Feuerwehr, Wasserrettung, Polizei) lief hervorragend.
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