11.09.2014, 21:16 Uhr

Agrana eröffnet Research & Innovation Center

Generaldirektor Johann Marihart, Sektionschef im Wirtschaftsministerium Michael Losch, Raiffeisen Generalanwalt Walter Rothensteiner, NÖ Agrarlandesrat Stephan Pernkopf, Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk. (Foto: Zeiler)

Vier Millionen Euro am Standort Tulln investiert: Bündelung von Forschung und Entwicklung am Standort.

TULLN. In Sachen Forschung und Entwicklung setzt die Agrana ein klares Zeichen und eröffnet das Research & Innovation Center (ARIC). Bisher waren die Units "Zuckerforschung Tulln" sowie das "Innovation und Competence Center" getrennt, jetzt setzt man auf Synergien, beispielsweise bei Forschungsschwerpunkten wie Ernährungsphysiologie, Süßungsmittel und Aromen, Mikrobiologe, Produktqualität und -sicherheit sowie Bio-Produkte.
Mit der Bündelung der Kompetenzen wird auch ein Zeichen in Richtung Politik gesetzt: "Über Forschung und Entwicklung wird viel geredet – wir setzen dies auch wirklich um und halten keine Sonntagsreden", sagt Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender der Agrana Beteiligungs-AG.

Entscheidung für Tulln gefallen
Die "Scientific Community" betont Marihart, wäre unter anderem der Grund für die Standortentscheidung, schließlich würde man mit dem Tullner Technopol sowie der Wirtschaft hier bestens zusammenarbeiten.

Rezepturen werden hier entwickelt
Das neue Center ist als internationaler Dienstleister von Forschung & Entwicklung sowie Services in den Bereich Zucker-, Lebensmittel-, Stärke-, Bio- und Fruchttechnologie sowie Mikrobiologie tätig. In enger Partnerschaft mit den Kunden entwickelt das Unternehmen neue Rezepturen, Spezialprodukte und neue Anwendungsmöglichkeiten bestehender Produkte. Die Einheit bietet aber auch Dritten ihr spezielles Know How an und fungiert als staatlich akkreditiertes Labor für die Qualitätsüberprüfung von Zuckerrüben und Bioethanol-Analytik.

Zur Sache
Das ARIC ist eine 100 Prozent Tochter der Agrana Beteiligungs-AG und wird als eigenständiges Unternehmen geführt. Auf rund 4.000 m2 arbeiten 60 Mitarbeiter an verschiedenen Forschungsprojekten. Das Investitionsvolumen für die Erweiterung der Forschungsstätte in Tulln betrug rund vier Millionen Euro.
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