Desolate Straßen
"Auf diese Straßen wurde offensichtlich vergessen"
- Die Stallhofener Straße zwischen Damtschach und Köstenberg sieht aus wie ein Mosaik aus Rissen und geflicktem Asphalt.
- Foto: Privat
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Unsere Suche nach desolaten Straßen in den Bezirken Villach und Villach Land geht ins Finale. Vielen Dank für die zahlreichen Einsendungen!
VILLACH, VILLACH LAND. Im Rahmen unserer Brennpunkt-Serie "Desolate Straßen" nehmen wir den Zustand vom Asphalt in den Bezirken Villach und Villach Land genauestens unter die Lupe. Zahlreiche Leserinnen und Leser sind unserem Aufruf gefolgt und haben uns mit Fotos von ihren "Rumpelpisten" versorgt.
- "Die Stallhofener Straße ist seit Jahren eine Katastrophe", finden Anrainer und Pendler.
- Foto: Privat
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"Straße wurde vergessen"
MeinBezirk-Leser Wolfgang K. hat uns Bilder von der Stallhofener Straße zwischen Damtschach und Köstenberg geschickt. "Die Durchfahrt durch die Ortschaft Stallhofen ist seit Jahren eine Katastrophe – kaputt und eng. Man hat auf diese Straße scheinbar vergessen, obwohl sie stark befahren ist. Auch der Busverkehr fährt hier regelmäßig entlang. Meines Wissens handelt es sich dabei um eine Landesstraße", schildert Wolfgang K.
- Auch die Franz-Egger-Straße ist eine "Rumpelpiste".
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"Flicken reicht hier nicht"
Auch Barbara H. hat eine "Rumpelpiste" parat. Und zwar die Franz-Egger-Straße in Villach-St. Georgen. "Diese Straße ist echt kein Schmuckstück und würde eine Generalsanierung brauchen. Einfaches Löcherflicken wäre hier eindeutig zu wenig. Ich habe nur einen kleinen Ausschnitt fotografiert. Glauben Sie mir, die komplette Straße sieht so aus", betont Barbara H.
- Die Gersheim Straße (L37 Weißensteiner Straße, Anm.) ist mit Schlaglöchern übersät.
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"Stark befahren"
Im Unteren Drautal ruckelt es immer ganz gewaltig, wenn MeinBezirk-Leserin Gabriele Sophie M. nach Villach in die Arbeit beziehungsweise im Feierabendverkehr nach Hause pendelt. "Vor allem die Gersheim Straße, die in weiterer Folge zur L37 Weißensteiner Straße beziehungsweise Ferndorfer Straße wird, ist mir aufgefallen. Wenn es regnet, entstehen in den Schlaglöchern sogar Pfützen", so Gabriele Sophie M., deren Alternativroute nicht viel besser aussieht: "Auch die B100 Drautal Bundesstraße ist an vielen Stellen sanierungsbedürftig. Hier wurde über Jahrzehnte nur geflickt, statt neu asphaltiert!"
- Der Drautal Bundesstraße geht es nicht viel besser.
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"Danke für die Hinweise"
Die jeweiligen Gemeinden und das Land Kärnten sind für jeden Hinweis dankbar und versprechen, sich mittelfristig um jeden Zentimeter desolaten Asphalts in unserem Bezirk zu kümmern. Wie sehr sich das Land heuer noch um das ländliche Wegenetz im Bezirk Villach Land bemüht, erfahren Sie hier:
Leserbrief von Alexander M. aus Finkenstein:
"Ich habe den Aufruf, Fotos von maroden Straßen im Bezirk Villach Land zu schicken, in der letzten Ausgabe von MeinBezirk gelesen. Davon haben wir in der Gemeinde Finkenstein genug und vor ein paar Jahren hätte ich euch auch mit Vergnügen und Empörung ob der desolaten Zustände welche geschickt. Aber heute ist es mir ein großes Anliegen, auch – und vor allem – einen anderen Aspekt anzumerken."
"Hauptstraßen eh ok"
"Als Biker (mit und ohne Motor) und Traktorfahrer ärgern mich die Schlaglöcher auch mit unter, aber die Gemeinde Finkenstein hat in den letzten Jahren Millionen für den Um- und Neubau der VS-Ledenitzen/Lš-Ledince ausgegeben wie auch für Radwege und andere Verkehrsprojekte sowie Hochwasserschutz, was wie ich finde, die wichtigeren Prioritäten sind. Die Hauptstraßen sind eh ganz ok und auf den zum Teil desolaten Nebenstraßen fahren die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wenigstens langsam und konzentriert, was für die Verkehrssicherheit und Lärmbelästigung einen Benefit bedeutet."
"Mein Fazit"
"Ich freue mich, auf guten, neu asphaltierten Straßen zu fahren, aber wenn Gemeinden in diesen sich sehr im Wandel befindenden Zeiten auch Geld für Bildungsprojekte und sanften Tourismus etc. ausgeben, fahre ich gerne noch weitere zehn Jahre vorsichtig und langsam auf desolaten Nebenstraßen, die jedes Jahr im Frühling liebevoll von Gemeindemitarbeitenden geflickt und für die Sommersaison hergerichtet werden."
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