Norman Tendis
Spenden und Musik für seine Familie

Norman war sehr musikalisch, er trommelte gerne. Das wäre in seinem Sinn, sagt Öllinger
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  • Foto: woche/astner
  • hochgeladen von Alexandra Wrann

Spendenaktionen sollen der Hinterbliebenen Familie von Norman Tendis helfen. Abschiedsgottesdienst findet Ende April statt. 

VILLACH. Nach dem tragischen Unfalltod des evangelischen Priesters Norman Tendis, er war unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Äthiopien, wurde eine Spendenaktionen seitens der evangelischen Pfarrgemeinde organisiert. Um den Hinterbliebenen längerfristig helfen zu können, will man in naher Zukunft musikalische Veranstaltungen organisieren.

Die Trauer, ein Prozess

"Früher war es üblich, ein Trauerjahr abzuhalten. Was nicht bedeutet, dass man ein Jahr lang durchgängig traurig war, sondern sich die Zeit bewusst für den Trauerprozess genommen hat", sagt sein Freund und Pfarr-Kollege Jürgen Öllinger. Heute sei vieles schnelllebiger, eine momentane Anteilnahme erlischt allzu schnell. Um der Familie dauerhaft unter die Arme zu greifen, will man nun auch Veranstaltungen organisieren.

Musik war in seinem Sinn

Momentan laufen Gespräche mit dem Kelag Blasorchester. "Damit erreicht man natürlich die Menschen", sagt Öllinger.
Aber auch andere Ideen hätte man, in die modernere Richtung zum Beispiel: "Norman war ja auch sehr musikalisch, er trommelte gerne", erzählt sein Freund.
Die Veranstaltungen – beziehungsweise Konzerte – könne man sich im Frühjahr bis in den Frühsommer vorstellen, "wenn es etwas wärmer wird", sagt Öllinger.

Eine Hilfe über die Zeit

Der evangelische Priester Norman Tendis war 20 Jahre lang in der Pfarre St. Ruprecht tätig. Er engagierte sich beständig für den Umweltschutz, gründete 2007 das „Regenbogenland“.
Der Priester hinterlässt seine Frau Astrid, selbst Theologin, sowie drei Kinder. Ihnen wolle man auch in einer Zukunft beständig unter die Arme greifen können, erklärt Öllinger.

Ein Abschied

Der symbolische Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Norman Tendis wird am 27. April in der Pfarre in Villach stattfinden. Wann die sterblichen Überreste des Verunglückten überliefert werden, steht bisher noch nicht fest.

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