Video-Interview
Villacher Autofahrer suchen vergeblich nach der Spritpreisbremse
MeinBezirk.at hat an den Tankstellen im Bezirk nachgefragt, was die Villacher Autofahrerinnen und Autofahrer von der neuen Spritpreisbremse der Bundesregierung halten.
VILLACH, VILLACH LAND. In der letzten Ausgabe von MeinBezirk Villach haben wir Ihnen gezeigt, welche Auswirkungen sich Transportunternehmer aus unserer Region von der neuen Spritpreisbremse, die von Anfang Oktober bis Ende November von der Regierung gezogen wird, erwarten. Für unser aktuelles Thema der Woche war das Team von MeinBezirk Villach auf diversen Tankstellen im Bezirk unterwegs, um vor Ort nachzufragen, ob 12 Cent weniger pro Liter Treibstoff tatsächlich helfen.
"Purer Populismus"
"Für mich ist das Populismus, der nach Wählern hascht. Jeder, der etwas Hausverstand besitzt, weiß, dass die Spritpreisbremse eher eine 'Pflanzerei' ist als eine reale Hilfe. 12 Cent machen keine 6 Euro bei einem vollen Tank", findet Wolfgang: "Es hapert hinten und vorne, weshalb der Widerstand wächst. Die Politik müsste für Harmonie, Beschäftigung und faire Bezahlung sorgen, statt temporär den Liter Sprit marginal billiger zu machen."
- Wolfgang aus Villach
- Foto: meinbezirk.at/Birgit Gehrke
- hochgeladen von Birgit Gehrke
"Da geht noch mehr"
"Ich tanke Gott sei Dank recht selten. Aber vor ein paar Monaten habe ich 1,40 Euro pro Liter gezahlt, dann waren es 1,80, jetzt sind wir trotz Bremse bei fast 2 Euro. Danke Regierung. Ich bin froh, dass ich zu Fuß in die Arbeit gehen kann", wirft Michaela ein.
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Philipp pendelt regelmäßig durch ganz Österreich, weshalb er auch im Oktober schon an vielen Tankstellen Halt gemacht hat: "Klar spüre ich, dass Diesel und Co. etwas günstiger geworden sind. Ich glaube aber, dass da mehr passieren muss, um den Menschen wirklich und nachhaltig zu helfen."
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"Wie soll man sich das noch leisten?"
"Also ich merke rein gar nichts von irgendeiner Spritpreisbremse. Vor wenigen Tagen war der Liter Benzin auf 1,70, gestern auf 1,80 und heute auf 1,90 Euro. Wie soll man sich das als Normalverdiener noch leisten können?", fragt sich Sabrina.
- Foto: meinbezirk.at/Birgit Gehrke
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Auch Ulf sind die Preissprünge aufgefallen: "Vor Inkrafttreten der Spritpreisbremse sind die Preise stark nach oben gegangen, um dann kaum spürbar wieder nach unten zu gehen. Wenn die Politik helfen will, muss sie generell die Mineralölsteuer senken." "An der Zapfsäule, vor der wir gerade stehen, merke ich kaum etwas von irgendeinem Entgegenkommen. Ich würde eine generelle Reduktion der Geschwindigkeit viel hilfreicher finden als eine Spritpreisbremse, die man nicht spürt", betont Rudi.
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