Ex-MS-Direktorin Andrea Miklautsch erinnert sich
"Völkendorf ist ein Wohlfühl-Stadtteil"
- So kennt man Andrea Miklautsch in ihrem Element – als Direktorin beziehungsweise Schulleiterin der Mittelschule Völkendorf.
- Foto: Privat
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Den Schulstandort Völkendorf hat Andrea Miklautsch mit ihrer Handschrift weiterentwickelt. Jetzt ist die ehemalige Direktorin der MS Völkendorf in Pension. Mit dem Stadtteil verbindet sie nur Positives.
VILLACH. Bevor Andrea Miklautsch 2017 das Amt der Schulleiterin an der MS Völkendorf übernahm, war sie seit 1989 als Lehrerin an der Schule tätig. Direkt nach ihrer Karenz ging es los. Am 1. August trat sie ihre wohlverdiente Pension an. Mit Völkendorf verbinden die im Villacher Stadtteil St. Leonhard lebende Jungpensionistin und Pädagogin aus Leidenschaft viele positive Erinnerungen. "Völkendorf ist irrsinnig schön und grün. Hier gibt es neben einzelnen Wohnblöcken viele schöne Einfamilienhäuser und Villen, die den Stadtteil irrsinnig aufwerten. Trotzdem ist man quasi so gut wie in der Innenstadt und hat die komplette Infrastruktur direkt um die Ecke", weiß Miklautsch, in deren Laufbahn sich auch die Mittelschule stark weiterentwickelt hat: "Seit 1997 haben wir einen schulautonomen Pflichtgegenstand mit Informatik. Dieser wurde immer stärker ausgebaut. Viele Kollegen sind sehr versiert auf diesem Gebiet, weshalb das Fach weit über die digitale Grundbildung hinausgeht. In Völkendorf wird sogar programmiert. In Kooperation mit dem Educational Lab in Klagenfurt haben wir etwa eine eigene Müll-App entwickelt."
- Bürgermeister Günther Albel gratulierte Andrea Miklautsch zum Abschied.
- Foto: Astrid Kompan
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"Stolz auf mein Team"
Als Direktorin war Miklautsch immer sehr stolz auf ihr Team. "Gemeinsam haben wir einen neuen Lehrplan, zahlreiche Reformen und viele neue Lehrinhalte erfolgreich umgesetzt. Dabei wurde immer darauf geschaut, dass die Schüler im Mittelpunkt stehen und ein harmonischer Schulalltag möglich ist", betont Miklautsch: "Ich bin davon überzeugt, dass mich meine Kollegen immer für eine Führung auf Augenhöhe geschätzt haben."
"Herausfordernde Zeit"
Herausfordernd war die Coronazeit. Miklautsch: "Im Lockdown war ich sehr froh darüber, dass ich in die Schule durfte, um für besorgte Eltern, Lehrer und Schüler da zu sein. Ein positiver Nebenaspekt: Ich war nicht zu Hause eingesperrt, sondern durfte da helfen, wo Hilfe benötigt wurde."
"Keine ruhige Pension"
Jetzt möchte die Pädagogin zwar ihre Pension genießen, sich aber nicht nur zurücklehnen. "Ich war unlängst bei Bürgermeister Günther Albel, weil es mir wichtig ist, mich weiterhin für gelungene Integration starkzumachen. Wenn Integration gelingen soll, müssen auch die Eltern stärker eingebunden werden. Das Integrationsleitbild der Stadt werde ich also definitiv weiter mitgestalten", garantiert Miklautsch, die auch dem Kinderfasching erhalten bleibt: "Da werde ich auch in weiterer Folge auf die Schüler aus Völkendorf zurückgreifen."
"Kreativprojekt in Arbeit"
Auch ein Kreativprojekt will Miklautsch ehrenamtlich realisieren: "Dabei handelt es sich um ein künstlerisches Projekt mit Schauspiel, das ich im Herbst umsetzen will. Zusätzlich engagiere ich mich als Lesepatin, um das Lesen für die Jugend attraktiver zu machen. Auch ein privater Besuch bei meinem Bruder in Sydney steht auf meiner To-do-Liste."
"Pumpvolle Schule"
Vor wenigen Wochen hat Miklautsch übrigens eine absolut ausgelastete Schule übergeben: "Die MS Völkendorf hat einen hervorragenden Ruf und ist 'pumpevoll'. Wir könnten sogar noch weitere Klassen eröffnen, dürfen das aber leider nicht." Das gesamte Team von MeinBezirk Villach wünscht Andrea Miklautsch einen erfüllenden Ruhestand beziehungsweise einen produktiven "Unruhestand".
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