Faktencheck: So weit sind die Gemeindeprojekte

In Treffen wurde bereits ein Kinderspielplatz gebaut
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  • Foto: KK/Gemeinde Treffen
  • hochgeladen von Julia Astner

TREFFEN/AFRITZ/ST. JAKOB (aju). Zu Beginn des Jahres waren Villachs Gemeinden voller Energie und Tatendrang. Zahlreiche Projekte wurden geplant und einige davon auch bereits umgesetzt. Welche das sind, das hat die WOCHE pünktlich zur Jahreshälfte überprüft.

Steinschlagschutz für Treffen

"Wir sind stolz darauf, dass in Treffen schon viele der geplanten Projekte umgesetzt wurden", sagt Bürgermeister Klaus Glanznig. So auch der Kinderspielplatz an der Volksschule Sattendorf. Dieser wurde zusätzlich mit einem öffentlichen WC und einem Trinkwasserbrunnen ausgestattet. Gekostet hat das Projekt insgesamt 78.100 Euro. Auch der Kinderspielplatz an der Volksschule Treffen wurde kürzlich eröffnet. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf 66.700 Euro. Auch die Geh- und Radwegverbindung im Ortskern wurde bereits mit einem Budget von 146.200 Euro fertiggestellt und verbindet die Volksschule mit dem Kindergarten und dem Friedhof. Das kostenintensivste Projekt hingegen ist das Steinschlagschnutznetz auf der Julienhöhe. Dieses 500.000 Euro teure Projekt befindet sich gerade in der finalen Phase und soll mit Herbst 2018 beendet sein. Der barrierefreie Umbau des Gemeindeamtes hingegen soll im Herbst über die Bühne gehen und insgesamt 300.000 Euro kosten.

Viele Projekte umgesetzt

Auch in Afritz wurden bereits einige Projekte fertiggestellt, darunter auch die Arbeiten am Gemeindezentrum oder die Asphaltierung des Wasserfallweges. Zusätzlich wurde das Baulandmodell umgesetzt. "Wir haben ca. 9.000 Quadratmeter Grund gekauft, umgewidmet und als Bauland aufgeschlossen. Ein Zuweg, Wasserleitungen, Kanalanschluss, Stromkabel und eine Lehrverrohrung für Telefon und Glasfaserkabel, alles ist vorhanden", sagt Bürgermeister Maximilian Linder. Auf diesem Baulandmodell entsteht bereits ein Haus für sechs Bewohner sowie ein Planungsbüro. Weiters wurden sechs Baugründe geschaffen. "Mit einem Punktemodell wollen wir dafür sorgen, dass diese Baugründe an junge Menschen vergeben werden", erklärt Linder. Die Umsetzung des geplanten Slow-Trails hingegen musste aufgrund eines Schicksalsschlages vorerst auf Eis gelegt werden. Zudem kämpft man in der Gemeinde immer wieder mit den schweren Unwettern der letzten Wochen. "Da kürzlich wieder ein Unwetter über Afritz am See hereingebrochen ist, einige Straßen in Mitleidenschaft gezogen wurden, können wir vorerst keine Planungen vornehmen", sagt Linder.

Diskussion um Schulstandorte

In St. Jakob wurde für den barrierefreien Umbau des Kulturhauses mit Treppenlift und die Neugestaltung des Eingangsbereiches bereits beschlossen. Auch gastronomische Adaptierungen sowie eine neue Heizung von Öl auf Pellets ist geplant. Umgesetzt wurde auch die Verkehrslösung Maria Elend, inklusive neuer Kapelle. "Was die Beschattung des Eislauf- und Stocksportplatzes angeht, befinden wir uns gerade in Gesprächen mit dem Sportverein", sagt Bürgermeister Heinrich Kattnig. Außerdem wird in St. Jakob gerade über die Erhaltung der zwei Schulstandorte in Rosenbach (jährliche Betriebskosten 57.000 Euro) und Maria Elend (jährliche Betriebskosten 80.700 Euro) diskutiert. "Auch ein Bildungszentrum ist im Gespräch. Aber die Diskussion um die Bildungseinrichtungen ist derzeit noch in vollem Gange", sagt Kattnig. Für das zweite Halbjahr ist zudem die Festlegung der restlichen Straßenbezeichnungen geplant. Außerdem soll die Umrüstung auf LED bei der öffentlichen Beleuchtung fertiggestellt werden und auch gleich in Winkl und Maria Elend eine Erweiterung der Beleuchtung stattfinden.

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