"Villach soll herzfreundlichsten Stadt Kärntens werden"

VILLACH. Flächendeckende Defibrillatoren in der Villacher Innenstadt, das ist das Ziel von Stadtrat Christian Pober. Zirka 100 Stück will er in der Stadt aufstellen, Kostenpunkt etwa 150.000 Euro. "Jährlich sterben 12.000 Menschen den plötzlichen Herztod. Und da sind Herzinfarkte noch nicht einmal dabei", erklärt Pober, der Villach, "dem Wiener Beispiel folgend", zur "herzfreundlichsten" Stadt Kärntens machen will. "Schreitet man in den ersten 3 bis 5 Minuten zur Tat, kann die Überlebensrate um ein Vielfaches gesteigert werden." Bisher gebe es nur vereinzelte öffentliche Defibrillatoren, wie beim Wochenmarkt. "Wo es vor einigen Jahren einen Vorfall gab". Das Gerät selbst sei "einfach" in der Handhabe und könne von jedem bedient werden. "Das Gerät misst die Herzfrequenz und löst nur im Bedarfsfall aus". Händisch könne das gar nicht geschehen, so Pober. Ein Defibrillator koste 1.200 Euro plus 400 Euro für eine Wärmehaltebox, die nicht für jeden Standort zwingend notwendig ist. In erster Linie sollten die Geräte bei Schulen und Volkshäusern stehen. Den Antrag dafür will die ÖVP in der nächsten Sitzung nach der Wahl am 9. März einbringen. 

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