29.09.2014, 11:14 Uhr

Von Kärnten nach Peru – ein Freiwilligendienst im Ausland

Brigitte Lindner wird sechs Monate in einem Projekt in Peru verbringen.
Villach: villach |

Die Fremdsprachensekretärin Brigitte Lindner aus Villach war viele Jahre in einem internationalen Unternehmen tätig. Nun entschloss sich die 48-jährige, eine berufliche Auszeit zu nehmen und im Südosten Perus, fernab ihrer Kärntner Heimat, sechs Monate lang in einem sozialen Projekt mit Straßenkindern mitzuleben.

„Ich wollte eine Zeitlang etwas ganz anderes tun als meinen Beruf auszuüben. Neues kennenlernen, mich den Herausforderungen stellen und mich weiter entwickeln, beruflich wie privat“, erklärt sie ihre Motivation für den Auslandsaufenthalt und fügt an: „Diese Bereicherung ist unbezahlbar.“

Einen Traum erfüllen

Brigitte Lindner entschied sich für einen Aufenthalt in der peruanischen Stadt Cusco. „Südamerika zu bereisen ist schon sehr lange mein Traum und nun ist es für mich der richtige Zeitpunkt diesen Plan auch in die Tat umzusetzen.“
"Etwas Sinnvolles, Soziales, Erfüllende zu tun und gleichzeitig auch meine Sprachkenntnisse zu verbessern – dies ist für mich eine sehr gute Symbiose“, fasst Lindner zusammen.
In ihrem zukünftigen Projekt stehen ihr verschiedene Bereiche offen: Es gibt eine Tischlerei sowie eine Bäckerei mit einem kleinen Kaffeehaus sowie ein Tageszentrum inklusive Bibliothek für die Kinder. „Ich möchte mir all diese Bereiche ansehen. Es ist ein sehr abwechslungsreiches Arbeitsfeld und vor Ort werde ich dann erkennen, wo ich mich noch gut einbringen kann.“

Das Mitleben im Projekt ermöglicht den Freiwilligen, ein Land abseits der üblichen touristischen Wege kennenzulernen. Das wünschte sich auch Brigitte Lindner: „Ich möchte nicht die Touristin sein, sondern ich möchte mich richtig integrieren. Mein zuvor absolvierter zweimonatiger Sprachkurs soll mir dabei helfen. Auch soll mir der Aufenthalt dabei helfen, meine Lebenseinstellungen und Werte zu hinterfragen und flexibel genug zu sein Anderes anzunehmen.“

Vorbereitung mit voluntaris

In der Vorbereitung wurde Brigitte Lindner dabei von der österreichischen Organisation voluntaris unterstützt, die Freiwilligen passende Projekte in Afrika, Asien, Osteuropa und Lateinamerika vermittelt und in allen Fragen unterstützt. Spezialisiert hat sich die Organisation dabei auf Freiwilligendienste für Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung. Das schätzte Brigitte Lindner besonders: „Mir war wichtig, dass ich bei den Vorbereitungen - während des Einsatzes – und danach gut betreut werde. Durch Gespräche, einen Kennenlernabend und zwei Vorbereitungswochenenden wurde ich optimal auf die Zeit im Ausland vorbereitet und konnte so auch andere Interessenten mit den gleichen Plänen, Vorstellungen, Bedenken kennenlernen.“


Nähere Informationen über voluntaris und Ihre Möglichkeiten für einen Freiwilligendienst finden Sie unter www.voluntaris.at
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