21.10.2014, 15:23 Uhr

Veldener plant Baum-Häuser

Märchenhaft: Visualisierungen zeigen die Idee vom EinBaumHaus. Alle Baunormen würden eingehalten, sagt Lackner

Wolfgang Lackner will Start seines Wohnprojektes über Internet-Spenden finanzieren.

VELDEN (kofi). Die Idee passt zum stärker werdenden Trend "zurück zur Natur" und fällt irgendwie in die Kategorien "Bio" und "regionale Nachhaltigkeit". Der Veldener Unternehmer Wolfgang Lackner will mit einem spannenden Wohnbau-Projekt durchstarten: "EinBaumHaus" nennt es sich und soll günstiges Wohnen mit biologischen, abbaubaren und nachwachsenden Materialen ermöglichen.
Lackners Idee von Wohnen hat nichts mit rechten Winkeln und standardisierten Maßen zu tun. Bei ihm soll man zwischen unbehandelten Holzstämmen und groben Steinblöcken leben. "Wichtig ist aber auch die Herkunft der Materialien: Gebaut wird nur mit Hölzern und Steinen, die es vor Ort gibt." Ab 500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche seien die Häuser realisierbar. Primäre Ansprechpartner seien Hoteliers, die ihren Gästen außergewöhnliche Chalets anbieten möchten.
Seit zwei Jahren investiert Lackner, der hauptberuflich als Erfinder und weltweiter Franchisegeber der "Alkomat Patrouille" bekannt geworden ist, mit Freunden jede Menge Zeit und Geld in das Wohnprojekt, nun soll es in die Umsetzungsphase gehen.
Finanziert soll das erste Haus über Internetspenden werden. "Crowfunding" nennt sich dieses mittlerweile gängige Modell, bei dem sich Menschen finanziell an Ideen beteiligen können, an deren Zukunft sie glauben.
Lackners EinBaumHaus kann man ab 1. November über die Internetseite www.startnext.de unterstützen.
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