Nachhaltigkeit als Thema in der Musik
Wir berauben Andere des Atems

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Das Künstlerduo Lukas und Irene von Lenity aus Vöcklabruck möchte einmal mehr auf das Thema „Nachhaltigkeit“ aufmerksam machen. In ihrem neuen Song „Atemraub“ sprechen sie ganz unverblümt die Zweischneidigkeit des Wohlstandes an. Sie wollen Bewusstsein schaffen, dafür dass der Ressourcenraub, den wir benötigen um unseren Wohlstand zu erhalten, uns auch ruinieren kann.
Das Lied „Atemraub“ gibt es auf Youtube zum Nachhören:
https://www.youtube.com/watch?v=BOJ3VRZ5l4I

Mehr zu Lenity auf www.lenity.at
Webseite

Songtext:

I kann mir immer alles kaufen,
brauch nimma in a Gschäft enilaufen,
bei der neuesten Technik, do brauch i ois,
mecht jo cooler sei, ois irgend a Lois.
Des is jo jetzt ois leistbar, es kummt jo aus China,
do muast a net, wia a Banker vadiena.

De brauchan zwa an Mundschutz, weil‘d Luft so dreckig is,
weil durt für‘d Industrie, de Umwöd zweitrongig is. 
Des deafst net so eng seng, do muas ma drüba stehn,
wir für‘n hoit a atemberaubendes Lebm.

Wir lebm in ana Zeit, mit jeder Möglichkeit,
wir lebm in ana Wöt, in der uns goa nix föt,
uns konn nix im Wege stehn,
wir führn a atemberaubendes Lebm.

Billig billig billig, so hoaßt de Devise,
für des importieren wir, unser Obst und Gemüse
Tomaten aus Peking, Schwammal aus Bangladesch,
des schreibms ned auf‘d Dosn, oba da Preis is fesch.
Dort hom de Flüsse und Seen, vor lauter Dreck scho an Schaum,
weils von der Produktion, sovü Abwässer hom.

De Kinda hom Asthma, kinan fost nimma schnaufm,
weils in dem Wossa bodn, und weils sie‘s a saufm. 
Des deafst net so eng seng, do muas ma drüba stehn,
wir für‘n hoit a atemberaubendes Lebm.

Beim Essn beim Gwond, do konn I spoan,
weil sunst kunnt ma net, mit zwoa Auto foan.
Wia kammatn de Kinder, zu ernare Aktivitäten,
wonn do net beide Ötan, jeda an Fulltime Job hättn.
De neiche Technik muaß sei, is a oiwei schnö hin,
ohne Smartwatch und Handy bist jo glei nimma in.

Ois is so teia, es is wirklich a Graus,
Wonn‘s so weida geht, geht si da zweite Urlaub nimma aus.
Und´s Wellnessn, des konnst da a glei spritzn,
konnst di dahoam, in dein Jakusi rein sitzn. 
Wir wissen das des, wos wir do dan,
nur deswegn geht, weil wir de Raichan auf da Wöt san,
auf´m Buckl von de Ondan, do lost´s sich‘ leicht lebm,
wir berauben de Ondan des Atems,
wir woins nur net segn.

Wir lebm in ana Zeit, mit jeder Möglichkeit,
wir lebm in ana Wöt, in der uns goa nix föt,
uns konn nix im Wege stehn,
wir führn a atemberaubendes Lebm.

Autor:

Irene Strutzenberger aus Vöcklabruck

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