06.06.2017, 15:18 Uhr

UPDATE: 25 Kühe und fünf Kätzchen gerettet

Großbrand auf dem "Roiderhof" in Oberhofen am Irrsee. (Foto: Zaim Softic)

Sieben der Kühe überlebten zwei Stunden unter brennendem Heuboden. Nur ein Kalb verstarb im Rauch. Insgesamt waren zwölf Feuerwehren bei dem Großbrand im Einsatz.

OBERHOFEN. Die Freiwillige Feuerwehr Oberhofen wurde am Dienstag gegen 10.20 Uhr zu einem Heubodenbrand am "Roiderhof" in Oberhofen am Irrsee gerufen. Laut Polizei geriet der Bauernhof im Bereich der Futtermischanlage in Brand. Ein Arbeiter habe noch versucht, das Feuer mittels zweier Pulverlöscher zu löschen, berichtet die Polizei weiter. Dies gelang ihm jedoch nicht.

Wirtschaftstrakt brannte nieder

So wurde bereits nach wenigen Minuten Alarmstufe drei ausgerufen. Insgesamt zwölf Feuerwehren aus dem Abschnitt Mondsee und benachbarten Flachgau wurden alarmiert. Als diese eintrafen, stand bereits der gesamte Wirtschaftstrakt in Vollbrand. Obwohl die Kameraden den Brand rasch unter Kontrolle brachten, brannte der Wirtschaftstrakt laut Polizei vollständig nieder. Der Wohntrakt konnte gerettet werden, wurde jedoch ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Kühe und Kätzchen gerettet

Wie die Polizei berichtet, konnten 25 Kühe aus dem Stall gerettet werden. Der Großteil der Tiere wurde bereits zu Beginn gerettet, berichtet die Feuerwehr. "Wie durch ein Wunder konnten während der Löscharbeiten noch sieben Kühe durch Atemschutztrupps aus dem Stall gerettet werden", so Johannes Dorfinger vom Abschnittsfeuerwehrkommando Mondsee. "Diese überlebten mehr als zwei Stunden im Stall, der direkt unter dem brennenden Heuboden war." Zudem rettete ein Atemschutztrupp fünf kleine Kätzchen aus dem bernnenden Gebäude. Lediglich ein neugeborenes Kalb verendete in den Flammen. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz

Die Feuerwehren Oberhofen am Irrsee, Haslau, Hof, Zell am Moos, Mondsee, Guggenberg, Tiefgraben, Vöcklamarkt, Irrsdorf, Sommerholz, Straßwalchen und Hager/Hochfeld waren mit mehr als 20 Fahrzeugen und mehr als 200 Mitgliedern im Einsatz. Bis spät in die Nacht hinein wurde noch das Heu vom Bergeraum abgetragen.
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