Piber
Bauausschuss empfiehlt das Lipizzaner-Resort

Das Lipizzaner-Resort Piber kommt jetzt in die Umsetzung.
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  • Foto: Pucher
  • hochgeladen von Harald Almer

Der sanfte Tourismus in Köflach geht in die erste Umsetzungsphase. Die Umwidmung der Grundstücke der Spanischen Hofreitschule und Bundesforste liegt acht Wochen öffentlich auf. Das Hotelprojekt schafft 400 neue Arbeitsplätze.
KÖFLACH.  Am Donnerstag wurde im Bauausschuss des Köflacher Gemeinderates das Projekt "Lipizzaner Resort Piber" vom Architekten Thomas Pucher vorgestellt. Ebenfalls anwesend war Raumplaner Herfried Peyker, der für die anstehende Umwidmung des künftigen Hotel-Geländes zuständig ist. Das Projekt wurde vom Bauausschuss mehr als wohlwollend aufgenommen, sodass die anwesenden Mitglieder des Bauausschusses einstimmig die Empfehlung an den Gemeinderat zur Umwidmung der benötigten Flächen für das Lipizzaner-Resort beschlossen. Die Änderung des Örtlichen Entwicklungskonzeptes und des Örtlichen Flächenwidmungsplanes ist der erste Schritt zur Verwirklichung des "Köflacher" Lipizzaner-Resorts, welches den Ganzjahrestourismus in der Süd-West-Steiermark etablieren soll.

Für Pferdebegeisterte

Die Anlage ist als "Themenresort für Pferdebegeisterte" konzipiert. Die dazugehörige Reithalle soll ganzjährige Trainings und exklusive Events ermöglichen. Das Reitangebot wird in enger Zusammenarbeit mit der Spanischen Hofreitschule entwickelt, welche das Hotel in ihr eigenes Unternehmenskonzept aufgenommen hat. Das Gestüt öffnet somit seine Pforten mit Dressurstunden, Reit- und Fahrkursen.
Die Themen Sport und Gesundheit sowie Wellness und Beauty sind ein weiterer wichtiger Teil des Angebots. Unterschiedliche Thermal-SPA-Bereiche, Saunen und Ruhelandschaften sowie ein umfassendes Indoor- und Outdoorprogramm im Bereich Sport, Gesundheit, Wellness und Beauty stehen den Gästen zur Verfügung.
"Je globaler, mobiler und digitaler unser Alltag wird, desto wichtiger werden örtliche und sinnliche Erfahrungsräume. Gefragt sind künftig mehr Urlaubs- und Hotelkonzepte, die das ursprüngliche einer Landschaft, einer Kultur, der Architektur und des Designs glaubwürdig transportieren. Und das möglichst CO2-neutral", stellt Bürgermeister Linhart fest.

Chalets mit Blick zum Schloss

"Covid hat uns gezeigt, dass wir im Tourismus neue Konzepte brauchen und dieses Hotel ist durch die durchdachte und außergewöhnliche Architektur auch krisenfest konzipiert“" so der Köflacher Bürgermeister. In dieser Anlage wird es auch Chalets geben, die einen Blick auf das Schloss haben. "Dieses Projekt mit einer Investitionssumme von EUR 120 Millionen Euro bringt 400 neue Arbeitsplätze nach Köflach und wird das größte touristische Einzelprojekt, das die Steiermark je gesehen hat“, freut sich Linhart. Die Umwidmung erfolgt zum Teil in Bauland/Sondernutzung Erholungsgebiet, zum Teil in Freiland/Sondernutzung Reitsport.
Durch die neue Flächenwidmung wird zudem sichergestellt, dass das Areal in seiner Gesamtheit erhalten bleibt und damit eine Weiterentwicklung des Lipizzaner-Gestüts im Vordergrund steht und Köflach zur Pferdehauptstadt Österreichs wird. Das Ensemble ist so konzipiert, dass weder die Anrainer durch den Hotelbetrieb beeinträchtigt sind noch das Gelände wesentlich verändert wird. Die Umwidmung wird nun acht Wochen im Rathaus ausgehängt, bevor sie in den Gemeinderat kommt.

Glauben Sie, dass das neue Hotel unseren Tourismus stark verändert?


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