Kindergarten Mooskirchen und WG Rosenberg
Dem Trinkwasser "auf der Spur"
- Foto: Kindergarten Mooskirchen
- hochgeladen von Engelbert Huber
Von der Quelle des Trinkwassers zum Verbrauch mit den Augen der Kindergartenkinder: die Wassergenossenschaft Rosenberg machte es möglich.
Der Kindergarten Mooskirchen ist eine von wenigen Bildungseinrichtungen in der Steiermark – auch in der Österreich gibt es nicht sehr viele –, die wiederholt mit dem Österreichischen Umweltzeichen anerkannt wurden.
Das erfordert laufend die Beachtung bestimmter Regeln und Auflagen.
Trinkwasser der WG Rosenberg
Einen besonderen Beitrag „von außen“ leistet dazu die Wassergenossenschaft Rosenberg (eine von fünf Trinkwasser-Versorgungseinrichtungen in der Markgemeinde Mooskirchen) seit gut einem Jahrzehnt auf Initiative von Obmann Hugo Orgl. Lange bevor andere auf die Idee kamen, ermöglichte man Kindern sozusagen „hinter die Kulissen“ der Trinkwasserversorgung zu blicken.
Damit auf das „Geheimnis der Natur“, den sparsamen Umgang mit diesem Lebensmittel, die nachhaltig gesunde Versorgung und eine andere Form von Ehrenamtlichkeit hinzuweisen.
schauen - fühlen - trinken
So erlebten Kinder der Mooskirchner Betreuung wieder einen sehr interessanten Vormittag – alle, die das letzte und vorletzte Jahr im Hause sind – im Zusammenhang mit dem unersetzbaren Lebensmittel Wasser.
Alles, was die Kinder und auch begleitende Eltern bzw. Großeltern erfuhren, erweist sich als wertvoll, für unser Leben und unseren Alltag wichtig, bildet Bewusstsein und sollte unvergesslich bleiben.
Hugo Orgl
und
Johann Oswald (engagierter Wassermeister der Genossenschaft)
erkundeten mit den Kindern dankenswerterweise zum wiederholten Male den Ursprung der Rosenberger Wasserversorgung im Mooskirchner Ortsteil Loreith, knapp an der Gemeindegrenze zu Ligist.
Die beiden Verantwortlichen erklärten auf höchst interessante und überzeugend kindgerechte Art und Weise, wo und wie das hochwertige Trinkwasser aus der Erde tritt.
Beeindruckend für die Kinder natürlich die gebotene Möglichkeit, in das Auffangbecken, die Quellsammelstube, wo das Trinkwasser aus 3 Quellen zusammengefasst wird, nach unten zu steigen. Dort das so gefasste glasklare, qualitativ hochwertige Quellwasser zu betrachten und, mit großer Freude, einen Schluck zu nehmen.
Unterwegs auf den „Spuren des Wassers“ wurde es dann auch ermöglicht, weitere Einrichtungen bis zum Hochbehälter in Zirknitzberg „hautnah“ zu besichtigen.
Die beiden Herren vermittelten den Kindern sehr eindrucksvoll, welche Bedeutung das Nahrungsmittel Wasser hat. Sie erläuterten aber auch alles über die technisch erforderlichen Einrichtungen.
sparsam im Umgang
Sie vergasen nicht, hinzuweisen, dass ein hohes Maß an Genauigkeit, an Sorgfalt rund um die Uhr erforderlich ist, Fachwissen angeeignet werden muss und hoher Aufwand bei allen ehrenamtlichen Tätigkeiten besteht, das „gewonnene“ köstliche Nass über viele Kilometer Transportleitungen zu den Abnehmern in den Ortsteilen Gersdorf, Rosenberg und Schloßriegel (Marktgemeinde Mooskirchen) bzw. Zirknitz (Gemeinde St. Stefan ob Stainz) zu bringen.
Den Kindern konnte gut vermittelt werden, dass es keine Selbstverständlichkeit bedeutet, derart gutes, gesundes und qualitativ einwandfreies Trinkwasser (Prüfungen sind vorgeschrieben und müssen regelmäßig vorgenommen werden) für den Genuss von Mensch wie Tier, scheinbar/hoffentlich unbegrenzt, zur Verfügung haben.
Dieses Nahrungsmittel muss unsere höchste Wertschätzung erfahren; alle müssen wir diesen „Schatz der Natur“ spar- und achtsam verwenden. Als für unser tägliches Leben unverzichtbar betrachten.
Neben den hier dargestellten, „hautnahen“ Erfahrungen und ermöglichten Erlebnissen für alle Kinder, erwiesen sich die Familien Orgl zum Abschluss einmal mehr als großzügige Gastgeber bei Speis und Trank.
Bis zur Abfahrt mit Bussen von Firma Pölzl vergnügten sich die Kinder noch im Garten des wunderschön in die Mooskirchner Hügellandschaft eingebetteten Anwesens.
Als besondere Überraschung des Tages lernten die Kinder vor der Nachhause-Fahrt auch die gut erhaltene, in Verwendung stehende Hausbrunnen-Anlage im Hof von Familie Orgl kennen. Dabei konnten sie alles über diesen sehr tiefen Brunnen erfahren und sich gleichzeitig von seiner Wirkung – mit kühlem Nass für Wiese und Blumen – anschaulich überzeugen.
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