Neuigkeiten aus der Stadt Köflach
Die Vision Bad Köflach lebt immer noch
- Der Hochwasserschutz Gradnerbach, in den rund 12,5 Millionen Euro investiert wurden, wird heuer noch fertig.
- Foto: Stadtgemeinde Köflach
- hochgeladen von Harald Almer
Das neue Rüsthaus in Köflach wurde seiner Bestimmung übergeben, der Hochwasserschutz am Gradnerbach wird spätestens Ende dieses Jahres fertig. Im nächsten Jahr soll die Planung für die thermische Sanierung und den Umbau der Volksschule starten. Bürgermeister Helmut Linhart freut sich auch auf den diesjährigen Musiksommer, der am 3. Juli mit Jess Robin startet.
Köflach steht niemals still und das gilt auch für Bürgermeister Helmut Linhart. Was in den nächsten Wochen und Monaten in Köflach geschieht, verrät er hier:
- Das neue Rüsthaus der FF Köflach wurde feierlich eingeweiht, wohl ein Meilenstein in der städtischen Entwicklung.
Helmut Linhart: Das Thema Rüsthaus hat uns einige Jahre beschäftigt und ich bin sehr froh, dass wir nicht nur eine absolut passende Örtlichkeit für das neue Gebäude gefunden haben, sondern der FF Köflach auch eines der aktuell modernsten Rüsthäuser der ganzen Steiermark zur Verfügung stellen konnten. Der Schlauchturm, der auch als Übungsturm genutzt werden kann, ist einzigartig und für Köflach stellt dieses Rüsthaus mit einer Projektsumme von ca. 7,5 Millionen Euro. ein Jahrhundertprojekt dar, denn es wurden viele mögliche zukünftige Entwicklungen im Feuerwehrwesen hier bereits in der Planung mitberücksichtigt.
- Am 13. Juni kommt es am Pibersteiner See zum großen See Opening.
- Foto: Silke Valeskini/Stadtgemeinde Köflach
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- Ist auch die Generalsanierung der Volksschule ein Jahrhundertprojekt?
Die Volksschule ist über 60 Jahre alt und entspricht – von den sonstigen Mängeln abgesehen - nicht mehr den pädagogischen Anforderungen an ein derartiges Gebäude. Von den geplanten Kosten ist es jedenfalls wieder ein Riesenprojekt für die Stadtgemeinde, denn wir sprechen hier aktuell von rund 20 Millionen Euro geplanter Bausumme. Die zuständige Landesabteilung ist gerade mit der Grobplanung beschäftigt und wir rechnen mit einem tatsächlichen Start des Projekts im nächsten Jahr. Im Zuge der umfassenden Sanierungsarbeiten – eigentlich könnte man auch von einem Neubau sprechen - soll auch der Schülerhort "Kökibest" in das erweiterte Gebäude integriert werden.
- Wie sieht die Situation in den Köflacher Bildungs- und Betreuungseinrichtungen aus?
Unsere Kindergärten sind auf dem neuesten Stand; in Pichling fehlt noch die thermische Außensanierung. Der Pfarrkindergarten wird mittlerweile ebenfalls von der Stadtgemeinde betrieben und in Kombination mit der Kinderkrippe, dem Heilpädagogischen Kindergarten und dem Privatkindergarten Schwuppdiwupp haben wir aktuell ein Betreuungsangebot, dass es uns -bis auf wenige Ausnahmen - ermöglicht, allen unseren Kindergartenkindern einen Betreuungsplatz anbieten zu können. Und weil das auch immer wieder gefragt wird: Solange die Volksschule Graden die erforderliche Schüleranzahl erreicht, werden wir den Schulbetrieb dort jedenfalls aufrechterhalten.
- Bürgermeister Helmut Linhart verbessert stetig die Infrastruktur.
- Foto: Stadtgemeinde Köflach
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- Ein weiteres großes Projekt ist der Hochwasserschutz am Gradnerbach. Wie ist da die Lage?
Beim Hochwasserschutz Gradnerbach finden gerade die letzten Arbeiten statt. Das offizielle Ende durch die Firma Granit ist eigentlich mit Dezember 2026 avisiert, wir werden aber sicher früher als geplant fertig werden. Insgesamt wurden hier 12,5 Millionen Euro investiert.
- Gibt es weitere Infrastrukturarbeiten in der Stadtgemeinde?
Wir haben in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro in Straßeninstandhaltungsarbeiten und Verbesserungen investiert. Unser Ziel ist es, weiterhin zumindest ein bis zwei Straßen pro Jahr im Gemeindegebiet zu erneuern. Beim Köflacher Bahnhof habe ich bei den ÖBB eine Teilüberdachung beim Ausstieg angeregt, da warte ich noch auf eine Antwort. Der Bahnhof wird im Zuge der Elektrifizierung in den nächsten zwei Jahren ohnehin modernisiert, da könnte man diese Teilüberdachung gleich mitmachen. Und beim Volksheim, das auch ca. 60 Jahre alt ist, stehen wir am Anfang der Planung einer Komplettsanierung; hier ist von der Außenfassade, über Böden, Heizung, Lüftung, Licht und Ton so ziemlich alles zu erneuern.
- Das neue Brauhausquartier in der Köflacher Innenstadt
- Foto: artivo
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- Kommen wir zu Tourismus und Freizeit. Der neue Kurpark wurde zuletzt ausgezeichnet?
Der Kurpark wurde vor einigen Wochen in die Sammlung „Nextland“ aufgenommen, eine Plattform, welche zeitgenössische Landschaftsarchitektur hervorhebt. Es freut mich sehr, dass unsere Arbeit in Köflach auch überregional Anerkennung findet. Der Kurpark ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich nachhaltige Planung und Lebensqualität verbinden lassen, und er ist ein Ort geworden, der von allen Generationen gerne genutzt wird. Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserer städtischen Gärtnerei, die mit großem Einsatz und viel Sorgfalt den Kurpark in einem perfekten Zustand erhält. Der Naschgarten in diesem Kurpark wird noch erweitert werden und die Firma "pro energetic" von Walter Wittmann hat kostenlos ein sogenanntes "Sky Home" installiert.
- Ist Bad Köflach eigentlich noch ein Thema?
Ja, hier haben wir durch die Errichtung des Kurparks unsere diesbezüglichen Bestrebungen wieder forciert, denn ein Kurpark ist unter anderem eine der Voraussetzungen, um den Titel "Bad" zu bekommen. Ein anderes Thema ist die Luftgüte, wo es zuletzt auch weniger Überschreitungstage gab und auch unser örtliches Entwicklungskonzept ist ein Kriterium. Wir bleiben dran, um Bad Köflach zu werden. Denn mit der Therme Nova und dem hervorragend ausgelasteten Kurhotel, das von der Pensionsversicherungsanstalt zuletzt bei einer internen Visitation, die alle fünf Jahre stattfindet, hervorragende 99,15 Prozent von möglichen 100 bekommen hat, sind wir ausgezeichnet aufgestellt.
- Der Sommer kommt und mit ihm viele Veranstaltungen.
Worauf ich mich schon sehr freue. Am 13. Juni organisieren wir ein großes See-Opening inklusive Riesenwuzzler-Turnier, Sautrog-Regatta, Flying Fox und einer Beachparty. Der Köflacher Musiksommer geht am Rathausplatz am 3. Juli mit Jess Robin los und bietet wieder unterschiedlichste Gratis-Konzerte. Den Abschluss macht der Musikverein Graden, der Anfang September sein 60-Jahr-Jubiläum feiert. Am 12. September wird es beim Lipizzaneralmtrieb auch ein paar Neuerungen geben.
Mehr Infos zu den unterstützenden Unternehmen:
Stadtwerke Köflach GmbH
Siedlungsgenossenschaft Köflach
Österreichischer Gerwerkschaftsbund
PTS Köflach
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