Krottendorf/Gaisfeld
Feuerwehren verhinderten größeren Waldbrand

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Am Ostersonntag, 4. April 2021 um 16.42 Uhr wurde die FF Gaisfeld über Florian Steiermark zu einem Waldbrand ca. 200 Meter hinter dem Kraftwerk Arnstein alarmiert. Bei Eintreffen konnte Einsatzleiter OBI Hans Peter Sturmann feststellen, dass der Waldbereich ca. 30 Meter hinter einem Wohnhaus in Brand stand. Sofort wurde die FF Krottendorf nachalarmiert sowie ein Schnellangriff mittels HD-Rohr gestartet. Zugleich wurde mit zwei Tragkraftspritzen bei der angrenzenden Teigitsch angesaugt und zwei Zubringleitungen gelegt. Die FF Krottendorf konnte in den oberen Bereich des Waldes über einen Forstweg zufahren und ebenfalls ausgehend vom oberen Bereich mit den Löscharbeiten beginnen.
Da man mit der Schlauchkapazität an die Grenzen kam, wurde von OBI Sturmann die FF Voitsberg mit dem HLF4 nachalarmiert. Die FF Voitsberg fuhr ebenfalls über den Forstweg zum oberen Bereich des Waldes und unterstützte die FF Krottendorf bei den Löscharbeiten.
Der Brand dürfte durch Funkenflug nach einem Selchbrand ausgelöst worden sein. Der Besitzer des am Waldrand stehenden Hauses bemerkte den Brand seiner Selche durch das zerbersten der Dachziegel und konnte diesen unter Einsatz eines Feuerlöschers sofort löschen. Durch die rasche Alarmierung und den effektiven Einsatz der Feuerwehren konnte der Brand relativ rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Es war ca. eine Größe von ca. 500 bis 600 m² betroffen. Durch das unwegsame und steil ansteigende Gelände stellten sich die Löscharbeiten schwierig dar. Bereichskommandantstellvertreter BR Ing. Klaus Gehr war ebenfalls vor Ort und erkundigte sich und beobachtete die Löscharbeiten. Zum Vorteil kam bei den Löscharbeiten, dass kein starker Wind zu verzeichnen war. Man kann von Glück im Unglück sprechen, dass bei einem übergreifen auf eine größere Fläche des gesamten angrenzenden Waldes ein Großbrand ausgelöst worden wäre. Gegen 18.30 Uhr konnte von OBI Sturmann „Brand aus“ gegeben werden.
Als Unterstützung war auch ABI Bernhard Haller als Sonderbeauftragter für den Flugdienst und für das Sachgebiet Menschenrettung und Absturzsicherung vor Ort, um bei etwaiger Notwendigkeit den Flugdienst für Löscharbeiten oder Kameraden der Absturzsicherung zu alarmieren.
Eingesetzt waren:
FF Gaisfeld
FF Krottendorf
FF Voitsberg
Insgesamt 37 Personen
Polizei
Text: BFVVO/Holawat
Fotos: BFVVO/Holawat, FF Gaisfeld


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