Freiwillige in Kematen
40 Helfer pflegten wertvolle Naturflächen im Aflinger Himmelreich
- Gemeinsam für die Natur: Freiwillige unterstützten die Gemeinde Kematen bei der Pflege der Biodiversitätsfläche.
- Foto: Gemeinde Kematen
- hochgeladen von Alicia Martin Gomez
Rund 40 Freiwillige rückten beim vierten Umwelttag in Kematen aus, um wertvolle Naturflächen zu pflegen.
KEMATEN. Vor Kurzem wurde im Aflinger Himmelreich wieder angepackt. Ausgerüstet mit Handschuhen und Werkzeugen machten sich rund 40 freiwillige Helferinnen und Helfer bereits in den frühen Morgenstunden auf den Weg zur wertvollen Biodiversitätsfläche oberhalb von Kematen. Ihr Ziel: Den Halbtrockenrasen zu pflegen und damit einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten zu erhalten.
- Mit Rechen, Sensen und viel Einsatz entfernten die Helferinnen und Helfer das Schnittgut vom Halbtrockenrasen.
- Foto: Gemeinde Kematen
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Einsatz für den Halbtrockenrasen
Bereits zum vierten Mal lud die Gemeinde gemeinsam mit dem Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt, Nachhaltigkeit und Ortsgestaltung zum Umwelttag ein. Im Aflinger Himmelreich griffen die Freiwilligen zu Rechen, Sensen und Handschuhen, mähten Teilbereiche des Halbtrockenrasens und entfernten das Schnittgut von der Fläche. Diese regelmäßige Pflege verhindert, dass dominante Pflanzenarten die seltenen und standorttypischen Arten verdrängen.
In den ersten Jahren stand vor allem die Bekämpfung der Goldrute im Mittelpunkt. Die aus Nordamerika stammende Pflanze breitet sich rasch aus und setzt heimische Arten unter Druck. Dank der konsequenten Arbeit vieler Helferinnen und Helfer konnte ihr Bestand inzwischen deutlich zurückgedrängt werden und die Fläche entwickelte sich von Jahr zu Jahr artenreicher. Gleichzeitig ist der Pflegeaufwand inzwischen geringer als noch zu Beginn des Projekts.
Ganz ohne Überraschungen verlief der Arbeitseinsatz dennoch nicht. Während der Pflegearbeiten sorgten Erdwespen kurzzeitig für Aufmerksamkeit. Die unerwartete Begegnung blieb jedoch ohne Folgen, sodass die Arbeiten wie geplant fortgesetzt werden konnten.
- Durch die regelmäßige Pflege bleibt der artenreiche Halbtrockenrasen im Aflinger Himmelreich langfristig erhalten.
- Foto: Gemeinde Kematen
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Engagement, das sichtbar wird
Für die Organisatoren ist der Umwelttag längst mehr als ein einzelner Arbeitseinsatz. Die Veranstaltung zeigt, wie viel durch kontinuierliches ehrenamtliches Engagement erreicht werden kann. Entsprechend groß ist der Dank an alle, die in den vergangenen vier Jahren mitangepackt haben. Ihr Einsatz macht den Unterschied und ist im Aflinger Himmelreich heute sichtbar.
Der Umwelttag soll deshalb auch in Zukunft fortgeführt werden. Wer sich für Natur- und Umweltschutz in Kematen engagieren möchte, ist eingeladen, sich bei der Gemeinde zu melden oder bei künftigen Aktionen mitzuhelfen.
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