Festakt am Rangger Köpfl
Ein großer Tag für die Gemeinde Oberperfuss
- Die neue Bergstation mit Peter Paul Mölk, Bgm. Johanna Obojes-Rubatscher, Manuel Hujara, LH Anton Mattle und Reinhard Klier (v.l.n.r.)
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Der Wettergott gratulierte und schickte sein bestes Hochdruckgebiet, als die neue Kombibahn Peter Anich III mit einem großen Festakt eröffnet wurde.
OBERPERFUSS. Die Einweihung fand im Beisein von Tirols Landeshauptmann Anton Mattle sowie zahlreichen Vertretern aus Politik, Tourismus und Wirtschaft statt. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Kinder der beiden Volksschulen sowie die Peter Anich Musikkapelle Oberperfuss. Das 8,2-Millionen-Euro-Projekt „Peter Anich III“ sichert den Fortbestand des Skigebiets am Rangger Köpfl, schafft ein weiteres touristisches Highlight für die Region und eröffnet der Bevölkerung und Gästen im Großraum Innsbruck künftig ein noch besseres und vielfältigeres Wintersportangebot.
Vorzeigebeispiel
Der Landeshauptmann war sich sicher: „Die Bergbahnen Oberperfuss sind ein Vorzeigebeispiel unserer kleinstrukturierten Familienskigebiete, die sowohl Einheimischen als auch Gästen leistbaren und attraktiven Wintersport ermöglichen. Skifahren ist mehr als ein Sport – es ist Teil der Tiroler Tradition und Identität. In diesem Zusammenhang unterstützen wir seitens des Landes Tirols beispielsweise auch eine großangelegte Schulski-Aktion, um kostengünstige Angebote zu schaffen und damit der Begeisterung für den Skisport bei Schülerinnen und Schülern Nachdruck zu verleihen. Ganz in diesem Sinn gratuliere ich der Gemeinde Oberperfuss und den hiesigen Bergbahnen zur Fertigstellung der Kombibahn Peter Anich III.“
- Das symbolische Durchschneiden des Bandes wurde von den Ehrengästen bei der Talstation vorgenommen.
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Planungssicherheit
„Mit der neuen Bahn haben wir nun drei topmoderne Seilbahnen, einen Tellerlift, sowie einen Zauberteppich, welche sich zusammen perfekt für erste Schwünge eignen. Mit unserer Kombibahn ‚Peter Anich III‘ ist auf Jahrzehnte Planungssicherheit und bestmöglicher Transportkomfort garantiert. Wir sehen uns als Wintersportberg und versuchen dem Gast ein tolles Bergerlebnis zu vermitteln. Egal ob im Winter oder Sommer“, so Manuel Hujara, Geschäftsführer der Bergbahnen Oberperfuss.
Bedeutender Wirtschaftsfaktor
„Dieser Betrieb war noch vor einigen Jahren am Boden. Die Erneuerung der Lifte zeigt aber, was alles möglich ist, wenn viele Menschen ehrenamtliche Arbeit für unsere Bergbahnen leisten und zusammenhalten. Ein ganz großer Dank an alle, die an unseren Lift glaubten und sich mit aller Kraft dafür einsetzten“, so Bürgermeisterin Johanna Obojes-Rubatscher.
- Bürgermeisterin Johanna Obojes-Rubatscher: "Das ist ein großer Tag für unsere Gemeinde Oberperfuss."
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Vielfalt des Wintersports
„Peter Anich III steigert die Qualität und die Vielfalt des Winterangebots am Rangger Köpfl für Gäste wie Einheimische gleichermaßen. Die neue Kombibahn erschließt den Berg mit der neuen Höhenloipe und 10 km langen Rodelbahn auch für weitere, nicht-skifahrende Zielgruppen. Die Investition ist die Basis für die nachhaltige wirtschaftliche Überlebenskraft der Bergbahn Oberperfuss, welche für viele Beherbergungsbetriebe in der Region eine buchungsentscheidende Infrastruktur darstellt“, so Peter Paul Mölk, Obmann von Innsbruck Tourismus.
Soziale Treffpunkte
Reinhard Klier, Fachgruppenobmann Seilbahnen, Wirtschaftskammer Österreich. „Regionale Skigebiete wie das Rangger Köpfl sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die örtlichen Betriebe und die umliegenden Gemeinden. Sie dienen zudem als unverzichtbare kommunale Sportstätten und soziale Treffpunkte, die das Gemeinschaftsleben und die Lebensqualität insbesondere im ländlichen Raum nachhaltig fördern. Ich gratuliere Manuel Hujara und seinem Team herzlich zur pünktlichen Fertigstellung der neuen Kombibahn Peter Anich III“.
Punktlandung
Die neue Bergstation der Kombibahn ist ein entscheidender Bestandteil und das architektonische „Wahrzeichen“ des Projekts „Peter Anich III“, das mit Gesamtkosten von 8,2 Millionen Euro plangemäß realisiert wurde. Die Finanzierung wurde durch eine Kombination aus Eigenmitteln der Bergbahnen Oberperfuss GmbH, Zuschüssen der Eigentümer, der Gemeinde Oberperfuss und Innsbruck Tourismus, einer Landesförderung sowie einem Bankdarlehen gesichert. Auch der Zeitrahmen der Errichtung konnte eingehalten werden: „Zwischen Spatenstich und Schlussverhandlung sind beinahe auf den Tag genau sechs Monate vergangen.
Großer Dank
Ich danke meinem Team, der Gemeinde Oberperfuss, dem Land Tirol, den Verantwortlichen von Innsbruck Tourismus sowie allen Funktionären aus Politik, Tourismus und Seilbahnwirtschaft. Sie alle haben maßgeblich dazu beigetragen, dass wir plangemäß fertigstellen konnten. Mein besonderer Dank ergeht an die Kinder der beiden Volksschulen sowie der Musikkapelle Oberperfuss, die unsere Einweihungsfeier musikalisch umrahmt haben“, so Manuel Hujara.
Peter Anich III: Facts & Figures
* Talstation oberhalb der Bergstation der bestehenden Peter-Anich-Bahn II, Seehöhe von 1.597 m ü.A.
* Bergstation unmittelbar unter der Gipfelkuppe auf einer Seehöhe von 1.939 m ü.A. Die Bergstation ist als fixe Antriebsstation mit Direktantrieb ausgeführt.
* Strecke: Die horizontale Bahnlänge beträgt 1.328,8 m, der Höhenunterschied 342 m. Die Auffahrseite ist rechts. Die Förderleistung beträgt 1.473 Pers./h. mit einer Fahrgeschwindigkeit von 5,5 m/s. Als Fahrzeuge kommen bei der Kombibahn 6-sitzige Sessel mit Witterungshaube und 8-sitzige, kuppelbare Kabinen zum Einsatz, die im alternierenden Wechsel von 2:1 vorgesehen sind. Zur Talförderung sind nur Kabinen vorgesehen Als Streckenbauwerke sind 10 Rundrohrstützen (eine davon als Doppelstütze) vorgesehen.
Lesen Sie dazu auch diesen Bericht:
Weitere Infos: https://www.rangger-koepfl.at/
Weitere Berichte: www.meinbezirk.at/westlioches-mittelgebirge
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