LEADER-Projekt in Kematen
Radkonzept Salzstraße schließt Lücken für eine sichere Radfahrt
- Entlang der Salzstraße soll ein zusammenhängendes Radnetz entstehen.
- Foto: Regionalmanagement Innsbruck-Land
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In Kematen wurde an der Zukunft des Radverkehrs gearbeitet. Gemeinsam mit Nachbargemeinden entsteht derzeit ein Radroutenkonzept, das bestehende Verbindungen verbessern, Lücken schließen und die Grundlage für künftige Infrastrukturprojekte schaffen soll.
KEMATEN. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kennt die Herausforderungen: Eine Route endet plötzlich an einer Gemeindegrenze, Verbindungen fehlen oder sind nicht optimal aufeinander abgestimmt. Damit sich das künftig ändern kann, arbeiten mehrere Gemeinden entlang der Salzstraße an einem gemeinsamen Radroutenkonzept. Bei einem Planungsworkshop in Kematen wurden die nächsten Schritte für ein abgestimmtes und alltagstaugliches Radnetz besprochen.
Verbindungen über Grenzen hinweg
Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Hauptradverbindungen innerhalb der Gemeinden sowie jene Strecken, die mehrere Orte miteinander verbinden. Ziel ist es, ein schlüssiges Gesamtkonzept zu erarbeiten, das als Planungsgrundlage für zukünftige Projekte dient und die Radinfrastruktur langfristig verbessert.
Aufbauend auf dem bereits bestehenden regionalen Radroutenkonzept für den Planungsverband 15 Telfs und Umgebung wird das Konzept nun in östlicher Richtung erweitert. Konkret werden die Gemeinden Unterperfuss, Kematen und Völs in die Planungen einbezogen. Gleichzeitig werden bestehende Planungen aktualisiert und für eine mögliche spätere Einreichung zur Bundesförderung „Klimaaktiv Mobil“ vorbereitet. Dabei spielt die Abstimmung mit den jeweiligen Förderstellen eine wichtige Rolle.
- Bei der Planungsarbeit des Radkonzepts: Die Bürgermeister der Gemeinden Kematen in Tirol u. Unterperfuss sowie deren Sachbearbeiter (Bauamt, Umweltabteilung usw.), die Vertreter des Bürgermeisters von Völs
und Albuin Neuner (GF Regionalmanagement Innsbruck-Land) sowie die Experten Alexander Fritz und Christina Ngo von den Verkehrsingenieuren, Feldkirch - Foto: Regionalmanagement Innsbruck-Land
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Unterstützung durch Fördermittel
Was als gemeinsame Initiative der Bürgermeister der Region und des Regionalmanagements Innsbruck-Land begann, hat inzwischen konkrete Formen angenommen. Für das Projekt konnten Fördermittel im Rahmen des LEADER-Programms gesichert werden.
Nach der Einreichung durch das Regionalmanagement Innsbruck-Land erfolgte die Förderzusage durch die Europäische Union, den Bund und das Land Tirol. Damit stehen die finanziellen Mittel für die weitere Ausarbeitung des Radroutenkonzepts zur Verfügung.
- Infiziert wurde das Projekt vom Regionalmanagement Innsbruck-Land.
- Foto: Regionalmanagement Innsbruck-Land
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Fachwissen begleitet den Prozess
Um die Gemeinden bei der Entwicklung des Konzepts zu unterstützen, wurden die Verkehrsingenieure Alexander Fritz und Christina Ngo vom gleichnamigen Planungsbüro in Feldkirch eingebunden. In gemeinsamen Workshops werden den Gemeinden die notwendigen Inhalte und Abläufe vermittelt. Dadurch sollen Wissen, Motivation und die Voraussetzungen für die Nutzung von Fördermöglichkeiten gestärkt werden.
Die bisherigen Erfahrungen zeigen eine enge Zusammenarbeit zwischen den Fachleuten und den Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern. Neben ihrer verkehrsplanerischen Expertise bringen die beiden Experten auch einen unverstellten Blick auf die Situation vor Ort mit.
In einer weiteren Projektphase sollen zusätzliche Gemeinden entlang der Salzstraße in die Planungen eingebunden werden. Ziel bleibt ein möglichst gut abgestimmtes Radnetz, das den Bedürfnissen der Region gerecht wird und den Radverkehr nachhaltig stärkt.
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