Gasthaus Sperl: Sicherheitsbedenken und Witterungsschutz

An der Ecke Mommsengasse/Karolinengasse befindet sich das ehemalige Gasthaus Sperl – zu erkennen ist davon nicht mehr viel.
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Bei einer Behörden-Begehung wurden Sicherheitsmängel festgestellt.

WIEDEN. Die Causa Sperl geht weiter. Mit Ende Juni wurde mit dem Abriss des ehemaligen Gasthofs begonnen, der Start der Baunovelle beendete dieses Vorhaben am 1. Juli. Seitdem steht in der Karolinengasse eine Ruine – sehr zum Unmut vieler Anrainer und Politiker. Ob zur Gänze abgerissen wird oder das Gebäude wieder aufgebaut wird, ist noch nicht entschieden.

Nun aber kommt der Winter – und mit ihm Schnee, Regen und Kälte. Damit das Haus nicht noch mehr verkommt, wünschen sich vor allem die Grünen einen Witterungsschutz. Eigentümervertreter Martin Hirl, der das Gebäude mit der Firma Chez Karoline erworben hat, will sich darum kümmern.

Schutz für Passanten

"Anfang November gab es eine Begehung, gemeinsam mit der MA37 (Baupolizei) und Vertretern des Bezirks", sagt Hirls Sprecher Andreas Schneider. Fazit: Es gibt Sicherheitsbedenken seitens der Baupolizei. Diese sollen schnellstmöglich beseitigt werden. "Neben der Absicherung von Bauteilen schreibt die Behörde den Abriss einzelner weiterer Bauteile vor", erläutert Schneider. Einen definitiven Termin für die Arbeiten gibt es nicht, sie sollen jedoch noch im Laufe dieser Woche stattfinden.

Ob es eine Abdeckung geben wird, kann erst vor Ort entschieden werden. Wichtig ist Hirl Transparenz – vor allem im Gespräch mit den verschiedenen Fraktionen im Bezirk. "Wir sind bereits mit allen im Gespräch. Lediglich die neue Bezirksvorsteherin, Lea Halbwidl, haben wir noch nicht getroffen. Das wird aber so bald als möglich nachgeholt", so Schneider.

Desolate Bausubstanz

Ob ein Wiederaufbau des Gebäudes überhaupt möglich ist, bleibt dahingestellt. "Wir werden uns an die Auflagen der Behörde halten. Man darf jedoch nicht vergessen, wie desolat die Bausubstanz ist", sagt Schneider. Was die Zukunft für das ehemalige Gasthaus bringt, steht noch in den Sternen. "Solange der Beschluss der Behörden noch nicht da ist, können wir nichts sagen." Der Flächenwidmungsplan sieht jedenfalls Wohnungen vor.

An der Ecke Mommsengasse/Karolinengasse befindet sich das ehemalige Gasthaus Sperl – zu erkennen ist davon nicht mehr viel.
Autor:

Yvonne Brandstetter aus Penzing

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