District 4 Art
Körper aus Sicht der Kunst

Die Künstlerinnen: Renata Darabant, Petra Richar und Anna Steinhäusler (v.l.n.r.).
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  • Die Künstlerinnen: Renata Darabant, Petra Richar und Anna Steinhäusler (v.l.n.r.).
  • Foto: Patrick Liebig
  • hochgeladen von Naz Kücüktekin

Von Keramiken bis hin zu essbaren Bildern: Die Ausstellung "Soziale Körper" hat einiges zu bieten.

WIEDEN: Eigentlich war die 80 m² große, leere Fläche Wiedner Gürtel 12 einmal der karge Eingangsbereich des Hauses. Zumindest, bis Ausstellerin Gisela Weißenbach daraus die temporäre Kunstfläche "District 4 Art" machte. Denn wieso die Räumlichkeiten leer stehen lassen, wenn man sie für Kunst nutzen kann? Seither wurden schon Werke von Künstlern wie Martin Siebenbrunner oder Billi Thanner ausgestellt.

Aktuell ist die Gruppenausstellung "Soziale Körper" der Künstlerinnen Anna Steinhäusler, Petra Richar, Renata Darabant und Nao Osada im "District 4 Art" zu sehen.  Die Ausstellungsobjekte reichen von Zeichnungen, Druckgrafiken und Malereien bis hin zu Keramiken und einer Installation.

Die Welt basiert auf Bildern

Der Ausstellung liegt der Körper in einem sozialen Gefüge zugrunde. Die Umwelt der Künstlerin fließt in die Ausstellung mit ein, erzählt Anna Steinhäusler. "Unser Verständnis der Welt basiert auf Bildern, die wir uns von ihr machen", so Steinhäusler. Das ist der Grundgedanke, den jede Künstlerin auf ihre eigene Art vermittelt.

Von der Umwelt inspiriert

Von Steinhäusler stammen die Keramiken. "Viele Figuren wurden in einem Holzbrennofen gebrannt. In dieser speziellen Art der Brennung legt sich die Asche, die entsteht, in einer dünnen Schicht auf die Keramiken. Dadurch entsteht die fast schon glasige Oberfläche", so die Künstlerin. "Ich habe mich von Räumen und Menschen inspirieren lassen", sagt Petra Richar. Die Künstlerin zeigt mit ihren Porträts die Lebensspanne eines jeden Menschen. Vom ersten Ultraschallbild bis hin zum Moment kurz vor dem Tod.

Kunst zum Essen

Von Renata Darabant sind die Druckgrafiken in der Ausstellung sowie eine Installation. Diese entstand in Zusammenarbeit mit Künstlerin Nao Osada und ist stark inspiriert von Darabants Studienzeit in Japan. Das Besondere bei der Installation sind die mit Texten und Bildern bedruckten Oblaten, die man sogar essen kann.

Besuchen kann man die Ausstellung im "District 4 Art" noch bis 1. März. Geöffnet ist jeweils dienstags und donnerstags zwischen 15 und 19 Uhr.

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