Rezeptidee
Mit diesem Klassiker bleibt sicher kein Osterei übrig
- Ja, die Linzertorte geht auch mit gekochten Eiern. Dieser beliebteste Klassiker kann einfach nachgebacken werden.
- Foto: Firn / imageBROKER / picturedesk.com
- hochgeladen von Kevin Chi
Du weißt nicht, wie du deine gekochten Ostereier verwerten kannst? Wie wäre es mit einem echten österreichischen Klassiker? Mit diesem Rezept für die Linzer Torte gelingt die Resteverwertung nach dem Osterfest ganz sicher.
WIEN. Nach dem großen Färben, Suchen und Naschen bleibt oft ein ganzes Nest voller hartgekochter Eier übrig. Und jedes Jahr stellt sich dieselbe Frage: Was machen wir mit all den Resten? Wer keine Lust mehr auf den klassischen Eieraufstrich & Co. hat, sollte unbedingt diesen österreichischen Klassiker ausprobieren.
Das Rezept für die Linzer Torte ist im Jahr 1803 erschienen und stammt aus dem Oberösterreichischen Landesmuseum, sie ist also ein echtes Stück kulinarischer Geschichte. Dafür brauchst du folgende Zutaten:
- 280 g Butter (zimmerwarm, flaumig aufgeschlagen)
- 210 g fein gehackte Mandeln
- 210 g Staubzucker (Puderzucker)
- 280 g Mehl
- 4 hart gekochte Eigelbe (durch ein Sieb passiert)
- Abgeriebene Schale einer Zitrone
- Saft einer Orange
- 1 Oblate (passend zur Tortenform)
- Marmelade nach Wahl (z. B. Aprikose oder Ribisel)
- 1 Ei (zum Bestreichen)
- Einige Mandelblättchen (zum Bestreuen)
So gelingt die Linzer Torte
Schlage die Butter mit dem Mixer oder Schneebesen so lange auf, bis sie schön flaumig ist. Dann gibst du die fein gehackten Mandeln, den Staubzucker, das Mehl und die durch ein Sieb gedrückten hart gekochten Eigelbe dazu. Jetzt noch die abgeriebene Zitronenschale und den frisch gepressten Orangensaft unterrühren – das verleiht dem Teig eine herrlich frische Note.
- Mit diesem Rezept für die Linzer Torte gelingt die Resteverwertung nach dem Osterfest ganz sicher. (Symbolbild)
- Foto: Karolina Bobek/Unsplash
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Fette deine Tortenform gut ein und verteile die Hälfte des Teiges gleichmäßig darin. Lege eine Oblate auf den Teig und bestreiche sie großzügig mit deiner Lieblingsmarmelade – besonders gut passen leicht säuerliche Sorten wie Ribisel oder Aprikose. Aus dem restlichen Teig formst du nun dünne Stangen und legst sie gitterförmig über die Marmelade – wie bei einem klassischen Linzer Gitterkuchen. Bestreiche das Gitter mit verquirltem Ei und streue zum Schluss noch einige Mandelblättchen darüber.
Jetzt kommt deine Torte in den vorgeheizten Ofen: Bei 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze braucht sie etwa 40 bis 50 Minuten, bis sie goldbraun ist und herrlich duftet. Lass sie gut auskühlen – und dann heißt es: Zurücklehnen und ein kleines Stück Geschichte genießen!
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