Entscheidung fix
Toni Faber verlässt 2027 die Dompfarre und geht in Pension
- Der Wiener Dompfarrer Toni Faber geht nach einer Einigung mit Erzbischof Josef Grünwidl fix ab September 2027 in Pension. (Archiv)
- Foto: Markus Spitzauer/MeinBezirk
- hochgeladen von Thomas Netopilik
Der Wiener Dompfarrer Toni Faber geht nach einer Einigung mit Erzbischof Josef Grünwidl fix ab September 2027 in Pension. Faber sei mit sich und dem Erzbischof "im Reinen".
WIEN. Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl teilte Ende Mai mit, dass mit Sommer 2027 die Wiener Dompfarre neu besetzt wird und somit Toni Faber in Pension gehen wird. Grünwidl betont, "dass dies keinen Rückzug Fabers aus der Seelsorge oder vom Stephansplatz bedeute", Faber sehe auch seine weitere Zukunft noch im Dienste der Kirche.
Am Donnerstag, 23. Juli, gibt es dann eine offizielle Bestätigung. Wie die "Presse" berichtet, ist der 65-Jährige ab dem 1. September 2027 ein Pensionist. Die monatelangen Gespräche zwischen ihm und Grünwidl sind abgeschlossen. "Ich bin mit mir und dem Erzbischof im Reinen", wird Faber zitiert. Und weiter: "Natürlich ist die Pensionierung früh. Aber andererseits ist es eine Chance, mit meinen Erfahrungen anderes zu machen."
Umzug steht bevor
Faber werde laut dem Bericht womöglich bis Ende des Jahres vom Stephansplatz ausziehen und ein paar Häuser weiter in eine Immobilie wechseln, die sich im Eigentum des Domkapitels befindet. Wer Fabers Nachfolger wird, entscheidet sich in der kommenden Zeit.
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