Ausbau bringt Rekord
Bald 820 Grünpfeile für Radfahrer bei Kreuzungen in Wien

Grün für die Radfahrer – auch bei roten Ampeln. Das ist dank der Grünpfeile bei ausgewählten Kreuzungen möglich. Jetzt kommen weitere hinzu. (Symbolfoto) | Foto: PID/Christian Fürthner
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  • Grün für die Radfahrer – auch bei roten Ampeln. Das ist dank der Grünpfeile bei ausgewählten Kreuzungen möglich. Jetzt kommen weitere hinzu. (Symbolfoto)
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Zusatztafeln mit kleinen grünen Pfeilen bringen Radfahrerinnen und -fahrern mehr Tempo in den Alltagswegen. Denn hier darf nach kurzem Halt auch bei roter Ampel weiter gestrampelt werden. Jetzt kommen 90 weitere grüne Pfeile hinzu. Damit erhöht sich die Zahl auf 820 Grünpfeile an 526 Kreuzungen.

WIEN. Wer zumindest zeitweise mit dem Rad unterwegs ist, der kennt sie bestimmt: Grünpfeile. Im Zuger einer Novelle der Straßenverkehrsordnung 2022 wurden sie eingeführt. Sie ermöglichen Radfahrerinnen und -fahrern das Rechtsabbiegen und teilweise auch das Geradeausfahren an Kreuzungen, an denen für den restlichen Verkehr gerade die Ampel auf Rot ist.

Dies natürlich nur nach kurzem Halt, um sicherzugehen, dass man dem Querverkehr nicht in die Quere kommt. In der Hauptstadt werden diese kleinen, grünen Pfeile auf Zusatztafeln an immer mehr Kreuzungen montiert. In der achten Tranche kommen jetzt weitere 90 Stück an gesamt 67 Kreuzungen hinzu.

Stadt der Grünpfeile

Damit kommt Wien dann auf 820 Grünpfeile an 526 Kreuzungen - ein Rekord unter den Bundesländern. "Wien ist seit Anbeginn Vorreiterin bei den Grünpfeilen für Radlerinnen und Radler, mit 820 Grünpfeilen sind wir hier österreichweit unangefochten an der Spitze. Eine kleine Maßnahme, die Radlerinnen und Radler ein flotteres Fortkommen ermöglicht", so erklärt Mobilitätsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) die Hintergründe.

Radfahrerinnen und -fahrer dürfen bei ausgewählten Stellen über Rot fahren. Jetzt kommen weitere 90 Grünpfeile hinzu. (Symbolfoto) | Foto: pak
  • Radfahrerinnen und -fahrer dürfen bei ausgewählten Stellen über Rot fahren. Jetzt kommen weitere 90 Grünpfeile hinzu. (Symbolfoto)
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„Neben großen baulichen Maßnahmen wie am Ring, sind es auch die kleinen Dinge, die Radfahren einfacher und bequemer machen. Dadurch erleichtern wir den Verkehrsfluss und machen den Radverkehr attraktiver", versichert auch Neos-Wien-Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner.

Großteil im 3. Bezirk

Den größten Zuwachs an Grünpfeilen gibt es im Zuge der achten Tranche in der Landstraße. Gleich elf zusätzliche Orte bekommen die Abbiegeoptionen. Dann kommt schon die Donaustadt mit zehn und der Alsergrund mit neun Grünpfeilen. Tafelmontagen finden jedoch auch in der Leopoldstadt, auf der Wieden, in Margarethen, Favoriten, Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring, Hernals, Währing, Döbling, der Brigittenau, Floridsdorf und Liesing.

Nach dieser Ausweitung gibt es dann in Wien 662 Kreuzungen mit Pfeilen zum Rechtsabbiegen und 158 zum Geradeausfahren. Die Meisten grünen Pfeile hängen dann in der Donaustadt.

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Grün für die Radfahrer – auch bei roten Ampeln. Das ist dank der Grünpfeile bei ausgewählten Kreuzungen möglich. Jetzt kommen weitere hinzu. (Symbolfoto) | Foto: PID/Christian Fürthner
Radfahrerinnen und -fahrer dürfen bei ausgewählten Stellen über Rot fahren. Jetzt kommen weitere 90 Grünpfeile hinzu. (Symbolfoto) | Foto: pak
Die Straßenverkehrsordnung wurde 2022 novelliert. Seitdem werden solche Signale an Kreuzungen installiert. | Foto: Screenshot Bundesgesetzblatt
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