Echt jetzt?
Da dreht ein Schiele am Kofferband im Flughafen Wien seine Runden

"Dieser notdürftig verpackte Schiele hier fuhr heute einfach auf dem Fließband am Flughafen herum! Kann das echt gewesen sein?", postet ein User.
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Da trauen die Fluggäste ihren Augen kaum: Beim Abholen der Urlaubskoffer findet sich ein Gemälde von Egon Schiele am Gepäcksband. Das umsichtig verpackte Kunstwerk steckt in einer durchsichtigen Hülle des Leopoldmuseums und 'dreht' dort unbeaufsichtigt seine Runden. Ob der echt ist?

ÖSTERREICH. "Ich habe kurz überlegt, ob ich ihn mitnehmen soll, oder zumindest die Polizei rufen", erzählt ein Passagier, als er beim Abholen der Urlaubskoffer das vermeintlich millionenschwere 'Schiele-Original' unbeaufsichtigt am Gepäcksband am Flughafen Wien-Schwechat beobachtet: "Es drehte dort Runde für Runde und niemand schien es zu beachten oder abzuholen."

"Schiele am Kofferband im Flughafen - keiner holt ihn ab?

Auch auf Social Media sorgt der 'Schiele' für Aufsehen. Zahlreiche User machen sich Sorgen, dass das wertvolle Kunstwerk 'gestohlen' werden könnte. "Dreht ein Schiele am Kofferband im Flughafen Wien seine Runden - und keiner holt ihn ab...?!!?? Hallo Leopoldmuseum", postet ein besorgter User. Ein anderer rätselt: "Dieser notdürftig verpackte Schiele hier fuhr heute einfach auf dem Fließband am Flughafen herum! Kann das echt gewesen sein?" Eine andere Userin fragt: "Hmm, am Wiener Flughafen fährt ein Schiele am Gepäckband, der offenbar von niemandem vermisst wird 🤔. Werden eure Gemälde so verschickt, Leopold Museum?" Sogar international sorgt man für Aufsehen.

Zollbeamte sind genervt

Die Reisende wurde jedenfalls stutzig uns sprach einen Zollbeamten darauf an. Der zeigte sich allerdings weniger begeistert: "Das ist eine Werbung des Leopoldmuseums, und wir sind nicht sehr begeistert darüber, weil wir ständig von besorgten Gästen darauf hingewiesen werden."

Leopoldmuseum bestätigt

Das Leopodmuseum Wien bestätigt, dass es sich dabei um ein Werbemittel handelt. Der Schiele sei natürlich nicht echt. "Es ist eine Werbeaktion, um auf die Ausstellungen des Leopoldmuseums hinzuweisen", so eine Sprecherin: "Schiele ist ja der zentrale Künstler der Ausstellungen."  Eine Mitarbeitern vom Marketing konkretisiert: "Wir wollten schon länger eine Fläche am Flughafen schalten, aber fanden keinen passenden Platz. Dann war ich auf Urlaub in Sizilien und wir warteten sehr lange auf  unsere Koffer, da hatte ich die Idee dazu." Insgesamt gibt es nun fünf  'Leopoldmuseum-Kisten' mit Bildern von Schiele und Klimt drinnen, die werbewirksam ihre Runden drehen, die erste Werbeaktion lief von März bis Juni 2019, die aktuelle startete im Dezember 2019 und geht noch bis März 2020. "Wir bekommen ständig Anrufe von besorgten Passagieren", lacht Kemetner: "Gestohlen wurden die Bilder von Schiele jedoch noch nie!"

Positives Feedback für Werbung

Dass die Werbung sehr gut ankommt, beweisen zahlreiche Posts im Internet. "Das ist die beste Werbung, die ich je gesehen habe", postet eine Userin, eine andere schreibt: "Brilliante Kampagne!" Eine weitere spendet Rosen: "Die coolste Werbung hat das Leopold Museum." 

"Das ist die beste Werbung, die ich je gesehen habe", postet eine Userin, eine andere schreibt: "Brilliante Kampagne!" Eine weitere spendet Rosen: "Die coolste Werbung hat das Leopold Museum."
  • "Das ist die beste Werbung, die ich je gesehen habe", postet eine Userin, eine andere schreibt: "Brilliante Kampagne!" Eine weitere spendet Rosen: "Die coolste Werbung hat das Leopold Museum."
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"Das ist die beste Werbung, die ich je gesehen habe", postet eine Userin, eine andere schreibt: "Brilliante Kampagne!" Eine weitere spendet Rosen: "Die coolste Werbung hat das Leopold Museum."
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"Das ist die beste Werbung, die ich je gesehen habe", postet eine Userin, eine andere schreibt: "Brilliante Kampagne!" Eine weitere spendet Rosen: "Die coolste Werbung hat das Leopold Museum."
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Autor:

Anna Richter-Trummer aus Wien

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