Sport
Gesunde Kinder statt verwaister Turnsäle

Durch die Öffnung von Schulturnsälen und -sportplätzen will man gegen den Bewegungsmangel kämpfen.
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  • Durch die Öffnung von Schulturnsälen und -sportplätzen will man gegen den Bewegungsmangel kämpfen.
  • Foto: Sandra Schmudermaier
  • hochgeladen von Nicole Gretz-Blanckenstein

Die Sportunion fordert die verpflichtende Öffnung der Schulturnsäle für Vereine. Unterstützt wird der Dachverband dabei von der Österreichischen Ärztekammer.

(mtk). Die Diskussionen um das Brachliegen der Schulsportplätze in den Ferien bekommen nun neuen Auftrieb: Setzten sich bisher hauptsächlich Bezirksparteien für die Benutzung der Outdoor-Anlagen öffentlich-rechtlicher Schulen durch Kinder und Jugendliche ein, fordert der Sportdachverband Sportunion jetzt eine österreichweite Öffnung für Sport– und Turnvereine. Der Zugang zu Turnsälen und Sportplätzen soll somit allen Mitgliedern in Sportvereinen gewährt werden.

"38 Prozent der Wiener Sportvereine haben nicht genügend Sportstätten zur Verfügung. Sie sind auf Schulanlagen angewiesen", erklärt Sportunion-Präsident Peter McDonald. "Mit einigen Schulen gibt es eine gute Zusammenarbeit. Die hängt jedoch vom Engagement der Direktion ab. Wir fordern eine verpflichtende Öffnung der Schulsportstätten. Kein Goodwill, sondern ein Muss."

180 schulfreie Tage

Zur Untermauerung der Forderung präsentiert McDonald nun gemeinsam mit der Österreichischen Ärztekammer die Ergebnisse einer österreichweiten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts OGM. "Wir haben sowohl Vereine als auch Privatpersonen befragt", so Christoph Haselmayer von OGM. "Das Ergebnis war eindeutig: Ein Drittel aller Vereine und 80 Prozent der Gesamtbevölkerung sprachen sich für eine Öffnung der Schulsportplätze in den Ferien, an Feiertagen und am Wochenende aus." Interessantes Detail: Die Benutzung in den Sommerferien ist für die Befragten nicht vorrangig, sondern als Hauptproblem wurde der Platzmangel in den Herbst–, Weihnachts–, Semester– und vor allem Osterferien genannt. "Pro Jahr gibt es 180 schulfreie Tage. Das ist fast die Hälfte des Jahres", rechnet McDonald. "In Wien könnten sogar 86 Prozent der Vereine weitere Sporteinheiten anbieten, würde ihnen mehr Hallenzeit zur Verfügung stehen."

Auch der Präsident der Österreichischen Ärztekammer Thomas Szekeres kann mit Zahlen aus einer Studie aufwarten: "Ein 11jähriges Mädchen turnt am Tag 26 Prozent. Mit 15 Jahren turnt es nur mehr 15 Prozent täglich. Das zieht etliche Erkrankungen wie Zuckerkrankheit oder Übergewicht nach sich", warnt Szekeres. "Deshalb ist jetzt ein Schulterschluss notwendig, um Kinder von klein auf an Sport zu gewöhnen." Die nächsten Schritte für diesen geforderten Zusammenhalt wurden bereits konkretisiert. So wird die Sportunion mit der umfangreichen und repräsentativen Umfrage sowohl an die Übergangsregierung als auch an die wahlwerbenden Parteien herantreten. "Wir wollen Menschen in Bewegung bringen. Durch die Öffnung der öffentlich finanzierten Sportstätten soll die Tür zum Bewegungsmangel geschlossen werden", so McDonald. "Eine verpflichtende Öffnung ist das Ziel."

Durch die Öffnung von Schulturnsälen und -sportplätzen will man gegen den Bewegungsmangel kämpfen.
Sportunion-Präsident Peter McDonald (links) und Thomas Szekeres, Präsident Österreichische Ärztekammer (rechts), präsentieren die Umfrage von OGM-Meinungsforscher Christoph Haselmayer (Mitte).
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