Viele Anzeigen in Wien
Schwerpunktaktion der Polizei rund um Schutzzonen und Alkoholverbot
- General Dieter Csefan, Landespolizeivizepräsident (li.) und Walter Hillerer, Leiter Gruppe Sofortmaßnahmen wollen das Sicherheitsgefühl in der Stadt stärken.
- Foto: LPD Wien
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In Zusammenarbeit mit der Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien und der Landespolizeidirektion Wien fand am Freitag, 8. Mai, eine umfassende Schwerpunktaktion in Wien statt. Dabei rieselte es zahlreiche Anzeigen und Strafen. MeinBezirk liefert einen Überblick.
WIEN. Bei einem gemeinsamen Termin im Wiener Rathaus haben Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl kürzlich die Einführung einer neuen Schutzzone sowie einer Alkoholverbotszone in Wien vorgestellt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Sicherheit im öffentlichen Raum weiter zu erhöhen, Konfliktsituationen frühzeitig zu entschärfen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nachhaltig zu stärken.
- 58 verwaltungsrechtliche Anzeigen rieselte es, aufgrund von Missachtung des Alkoholverbots beim Westbahnhof.
- Foto: LPD/Stadt Wien
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Die eingesetzten Kräfte der Stadtpolizeikommanden Margareten, Josefstadt, Fünfhaus, Ottakring und Döbling sowie Beamte des Landeskriminalamtes, der Bereitschaftseinheit, der Polizeidiensthundeeinheit und Beamte der Abteilung für Fremdenpolizei und Anhaltevollzug legten ihr Hauptaugenmerk auf die Einhaltung der neuen Maßnahmen. Vor allem stand zunächst die Aufklärung über Inhalt und Geltungsbereich dieser im Vordergrund.
Sicherheitsgefühl stärken
Die eingesetzten Kräfte hätten gezielt das Gespräch gesucht, um auf die neuen Regelungen aufmerksam zu machen und das Sicherheitsgefühl vor Ort zu stärken. General Dieter Csefan, Landespolizeivizepräsident: „Die eingeführte Schutzzone und Alkoholverbotszone sind wichtige Maßnahmen, um die Sicherheit im öffentlichen Raum nachhaltig zu stärken." Gemeinsam mit gezielten Schwerpunktaktionen der Wiener Polizei und gemeinsam mit der Stadt Wien, sollen Gewalttaten vorgebeugt werden, problematischen Entwicklungen vermieden und zudem das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung spürbar erhöht werden.
- Auch der Fritz-Imhof Park war Teil der Schwerpunktaktion. Die Polizei kann in dieser Zone leichter eingreifen. Personen, die etwa durch aggressives Verhalten, Drogenhandel oder andere Ordnungsstörungen auffallen, können weggewiesen oder mit Betretungsverboten belegt werden.
- Foto: LPD/Stadt Wien
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Walter Hillerer, Leiter Gruppe Sofortmaßnahmen ergänzt: „Die Schwerpunktaktion 'Sicheres Wien' bündelt die Kräfte der Stadt und der Wiener Polizei, um in besonders sensiblen Bereichen nachhaltig für Ordnung zu sorgen. Mein ausdrücklicher Dank gilt der Wiener Polizei für die professionelle, verlässliche und entschlossene Zusammenarbeit.“
Bilanz der LPD Wien:
• Sieben Festnahme nach fremdenrechtlichen Bestimmungen
• 58 verwaltungsrechtliche Anzeigen (Missachtung Alkoholverbot Westbahnhof, Schutzzone Fritz-Imhof Park, Anzeigen nach fremdenrechtlichen Bestimmungen)
• 45 Alkovortest
• 15 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz
• 21 Sicherstellungen von Suchtmittel
• 288 Identitätsfeststellungen
• 20 Organmandate (Verkehrsbereich)
• 62 Anzeigen Verkehrsbereich (Geschwindigkeitsüberschreitungen,
Verweigerungstatbestände Suchtgift, Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung)
Bilanz Gruppe Sofortmaßnahmen:
• 92 kontrollierte Betriebe
• elf Anzeigen nach dem Gebrauchsabgabegesetz
• 25 Anzeigen nach dem Preisauszeichnungsgesetz
• 15 Anzeigen nach der Gewerbeordnung
• 14 Organmandate durch Waste Watcher
• 112 Beanstandungen durch Mitarbeiter der Wiener Linien
• 20 weitere Anzeigen (StVO, Öffnungszeitengesetz)
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