30 Jahre Mitgliedschaft
Wiener Bims mit EU-Flaggen geschmückt
- Im Rahmen des 30. Jubiläums schickten Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und der EU-Kommissionsvertreter Patrick Lobis die EU-beflaggte Straßenbahn auf die Reise.
- Foto: Valentina Marinelic/MeinBezirk
- hochgeladen von Ronja Reidinger
Auch heuer fahren in Wien die rund 400 Wiener Straßenbahnen traditionell im Mai mit EU-Fähnchen durch Wien. Dieses Jahr gibt es jedoch einen besonderen Anlass: Österreichs 30-jährige EU-Mitgliedschaft.
WIEN. Traditionell werden im Mai rund 400 Wiener Straßenbahnen mit EU-Fähnchen geschmückt, um auf den Europatag am 9. Mai aufmerksam zu machen. Dieses Jahr gibt es obendrein jedoch einen ganz besonderen Anlass: unter dem damaligen österreichischen Bundeskanzler Franz Vranitzky (SPÖ) trat Österreich am 1. Jänner 1995 offiziell der Europäischen Union bei. Im Zuge des 30. Jubiläums schickten Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und der EU-Kommissionsvertreter Patrick Lobis die EU-beflaggte Straßenbahn auf die Reise.
„Durch den EU-Beitritt Österreichs und die EU-Erweiterung liegt Wien heute im Herzen des geeinten Europas. Die Europäische Union stärkt Wien und Wien stärkt die Europäische Union", meint der Bürgermeister.
EU-Auszeichnungen für Wien
Lobis leitet seit Februar die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich. Auch er gab an, dass Österreich ein wichtiger Partner für die Europäische Kommission sei. „In Bereichen wie leistbares Wohnen, öffentlicher Verkehr, Barrierefreiheit oder Klimaschutz ist Wien ein Vorzeigemodell für andere europäische Städte", sagt Lobis.
- „In Bereichen wie leistbares Wohnen, öffentlicher Verkehr, Barrierefreiheit oder Klimaschutz ist Wien ein Vorzeigemodell für andere europäische Städte", meint Lobis.
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Wien konnte deswegen in den vergangenen Jahren auch einige EU-Auszeichnungen erhalten. Etwa 2023, als Wien als "Beste Bio-Stadt" mit dem EU Organic Award preisgekrönt wurde. Vergangenen November ergatterte die Hauptstadt aufgrund des Engagements für Barrierefreiheit den Access City Award.
75. Jahrestag der Schumann-Erklärung
Neben der 30-jährigen Mitgliedschaft gibt es heuer noch einen weiteren besonderen Anlass. Am 9. Mai, dem Europatag, jährt sich die Schumann-Erklärung zum 75. Mal. An jenem Tag im Jahr 1950 schlug der französische Außenminister Robert Schumann in einer Rede die Schaffung einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) vor, deren Mitglieder ihre Kohle- und Stahlproduktion zusammenlegen sollten.
- Neben der 30-jährigen Mitgliedschaft gibt es heuer noch einen weiteren besonderen Anlass. Am 9. Mai, dem Europatag, jährt sich die Schumann-Erklärung zum 75. Mal.
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Ziel war es damals, weitere Kriege vorzubeugen - etwa zwischen den damaligen Rivalen Frankreich und Deutschland. In der Schumann-Erklärung hieß es, man wolle jenen Krieg „nicht nur undenkbar, sondern materiell unmöglich“ machen. Der Grundstein für die Europäische Union war somit gelegt.
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