Hype erreicht Wien
So kommst du an Original-Blind-Boxen von Labubu
- Auch in Wien sind die schelmisch grinsenden Taschenmonster mittlerweile begehrte Sammelobjekte. Rechts eine Labubu-Figur in "mint condition".
- Foto: zVg
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Die Labubu-Figuren aus Fernost sind los: Der weltweite Hype um die flauschigen, schelmisch grinsenden Taschenmonster hat mittlerweile auch Wien erreicht. Doch mit der steigenden Beliebtheit nehmen auch die Fälschungen – sogenannte "Lafufus" – zu. Wie man ein Original von einer Kopie unterscheidet und wo es die begehrten Blindboxen in Wien zu kaufen gibt, hat sich MeinBezirk genauer angesehen.
WIEN. Was 2015 als Figur der Kinderbuchreihe "The Monsters" vom in Honkong geborenen und mittlerweile in Belgien lebenden Künstler Kasing Lung begann, ist heute ein weltweiter Sammeltrend. Seit 2019 vertreibt die chinesische Firma Pop Mart das Plüschwesen Labubu als „Blindbox“-Figur. Blindbox bedeutet, dass beim Erwerb die genaue Ausführung im Voraus unbekannt ist. Käufer erhalten eine verschlossene Box mit einer zufällig zugewiesenen Figur aus einer Sammelserie.
Der große internationale Durchbruch von Labubu kam 2023/2024, als sich K-Pop-Superstar Lisa von der Girlsgroup Blackpink mit den Plüschfiguren öffentlich ablichten ließ. Auch Prominente wie Rihanna und Kim Kardashian griffen den Trend auf und befeuerten damit eine Social-Media-Welle der Unboxing-Videos auf TikTok und Instagram.
- Erklärstück von Pop Mart, was eine Blind Box ist, und die Wahrscheinlichkeit, einen seltenen "Secret Labubu" daraus zu ziehen.
- Foto: Pop Mart/Screenshot
- hochgeladen von Kevin Chi
Pop Mart selbst profitierte immens vom Labubu-Fieber. So steigerte das Unternehmen den Umsatz bis 2024 auf über 1,8 Milliarden US-Dollar. Die erste große Serie Exciting Macaron erschien 2023, gefolgt von Have a Seat (2024) und Big into Energy (2025). Mittlerweile ist der Hype auch in Wien angekommen, wie MeinBezirk zuletzt berichtete (mehr dazu unten).
Mit dem Erfolg kamen aber auch die Fälschungen: Parallel zum weltweiten Labubu-Phänomen sind unter dem Namen "Lafufu" zahlreiche Plagiate aufgetaucht – besonders auf Plattformen wie TikTok, Vinted oder AliExpress. Die billig produzierten Imitate sehen auf den ersten Blick täuschend echt aus, unterscheiden sich aber in wichtigen Details.
Fake-Gefahr: Labubu vs. Lafufu
MeinBezirk holte sich daher die Einschätzung einer Labubu-Anhängerin aus Wien, die die wichtigsten Unterschiede zwischen Original und Fälschung erklärt. Das wohl auffälligste Merkmal sei die Anzahl der Zähne: Ein echtes Labubu von Pop Mart hat exakt neun sauber modellierte Zähne – bei Fälschungen sind es oft weniger oder sie sind unsymmetrisch, erklärt sie.
Auch beim Gesicht würde man erkennen, ob es sich um ein Labubu oder eben um ein "Lafufu" handelt. Bei letzteren, sagt die selbsterklärte Expertin, sei es oftmals "verzerrt". Die Spitzohren könnten bei genauerem Blick ebenfalls enthüllen, ob es sich um ein Original oder um ein Fake-Produkt handelt. Weitere Hinweise auf Originalität sind eine hochwertige Verpackung mit QR-Code oder Hologramm, das Pop Mart-Logo an der Figur selbst sowie eine feine, matte Materialqualität ohne chemischen Geruch.
Aufpassen bei Drittanbietern
Aufgrund der mittlerweile großen Verbreitung von "Lafufus" ist Vorsicht geboten – sowohl im stationären Handel als auch auf Online-Plattformen. Einen großen Bogen sollte man etwa vor unbekannten Drittanbietern oder Webshops ohne verifizierte Herkunft machen. Verifizierte Drittanbieter wie StockX gelten als seriös. Über den Onlineversand-Giganten Amazon kann man ebenfalls originale Labubu-Boxen kaufen, wenn diese ausdrücklich als direktes Angebot von Pop Mart gelistet sind.
- Milliardengeschäft: Das chinesische Spielwarenunternehmen Pop Mart hat mit Labubu definitiv auf das richtige Pferd gesetzt.
- Foto: LILLIAN SUWANRUMPHA / AFP / picturedesk.com
- hochgeladen von Vanessa Zrzavy
Und wo gibt es die Original Labubu-Blindboxen im stationären Wiener Handel zu holen? Viele sind es nach wie vor nicht, wie bereits erwähnt wurde. Der "Shanghai Shop" in der Landstraßer Hauptstraße 93 etwa bietet diese an. Aber Achtung: Auch dort sind diese nicht immer verfügbar, was wohl der nach wie vor hohen Nachfrage geschuldet ist.
Interessierte sollten daher über den Instagram-Kanal anfragen und dort gegebenenfalls vorbestellen. Weiteres Manko: naturgemäß sind die Blindboxen etwas teurer (knapp 40 Euro) als etwa im Online-Shop von Pop Mart. Die Firma vertreibt Labubu-Figuren auch in Europa über seinen internationalen Shop und liefert problemlos nach Wien. Die Versandkosten liegen meist bei rund 10 bis 15 Euro. Auch hier sollte man wegen der anhaltend hohen Nachfrage die Verfügbarkeit prüfen.
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