07.06.2016, 09:55 Uhr

Ein Geschäftsexperiment geht auf

Die drei Damen der "Einkauferei": Gerlinde Pichler, Grete Steiner und Andrea Kammerhofer. (Foto: KK)

"Die Einkauferei": Ein Geschäft wie aus dem Werbespot. Regionale Produkte von heimischen Produzenten.

Der Resi-Hofackermarkt hat sich längst schon zum Vorzeigeprojekt der Hochschwab-Süd-Region gemausert: Regionale Produkte von heimischen Erzeugern. "Warum dieses Modell nicht dauerhaft als Nahversorger-Geschäft etablieren?", dachten sich Gerlinde Pichler und Andrea Kammerhofer.

Zum Nachdenken haben die beiden Damen im Sommer des Vorjahres begonnen, am 5. Dezember hat "Die Einkauferei" in unmittelbarer Nähe des Hotel Post Karlon eröffnet. "Es ist diese Symbiose zwischen Kaufhaus, Gasthaus und Direktvermarktung, die das wirtschaftliche Überleben unseres Konzeptes sichert", erzählt Gerlinde Pichler, im Hauptberuf Amtsleiterin der Marktgemeinde Aflenz. Für "Die Einkauferei" erledigt sie die Buchhaltung, Andrea Kammerhofer, Urlaub am Bauernhof-Anbieterin, steht im Geschäft und macht den Einkauf. Als Verkäuferin wurde Grete Steiner engagiert.
Das Geschäft hat jeden Freitag von 9 bis 18 Uhr und jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet.
"Wir schauen, dass wir möglichst viele Produzenten aus der engeren Region haben. Und versuchen auch, Produzenten zu animieren, für uns zu produzieren. Weil die Nachfrage größer ist als das Angebot", erklärt Gerlinde Pichler.

"Wir suchen noch"
Die Angebotspalette ist vielfältig und reicht über Lebensmittel wie Eier, Gemüse, Milchprodukte, Käse usw. hinaus. Verkauft werden auch Kunsthandwerk, Schafwollprodukte und verschiedene Öle. "Wir suchen zum Beispiel noch Produzenten für Butter, Schafs- und Ziegenkäse", so Gerlinde Pichler.
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