01.07.2016, 13:59 Uhr

Wirtschaftsfreundliche Gemeinden im Bezirk

Goldener Boden für die Wirtschaft: Wirtschaftskammer-Vertreter mit Bürgermeistern. (Foto: Hackl)

Aflenz, Bruck, Kapfenberg und Mürzzuschlag sind besonders wirtschaftsfreundliche Gemeinden.

2013 zeichnete die Wirtschaftskammer Steiermark erstmalig besonders wirtschaftsfreundliche Gemeinden mit dem Qualitätszertifikat "Goldener Boden aus". Diese auf zwei Jahre ausgestellten Zertifikate wurden nun verlängert und von den Vertretern der Wirtschaftskammer-Regionalstelle an die jeweiligen Bürgermeister übergeben. Im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag wurden die Bürgermeister aus Aflenz, Bruck, Kapfenberg und Mürzzuschlag mit diesen Verlängerungs-Zertifikaten bedacht.
"Um als wirtschaftsfreundliche Gemeinde ausgezeichnet zu werden, müssen umfangreiche Kriterien erfüllt sein", erklärte Regionalstellenobmann Erwin Fuchs. Unter anderem sollten Unternehmer im Gemeinderat vertreten sein, es muss regelmäßige Unternehmertreffen in einer Gemeinde geben und es muss eine angepasste Wirtschaftsförderung geben.

"Auf einem guten Weg"
Die ausgezeichneten Bürgermeister nahmen in der Konditorei Handl (Familie Posch) in Kapfenberg die Zertifikate entgegen.
Hubert Lenger, Aflenz: "Wir als Gemeinden hinterfragen uns ständig, wie wir Betriebe im Ort unterstützen können. Unsere Leitbetriebe im Ort profitieren zwar auch von der Industrie-Achse Leoben-Kapfenberg, haben sich mittlerweile aber von den großen Konzernen abgenabelt."
Johann Straßegger, Bruck: "Diese Auszeichnung ist ein guter Anlass, um Leistungen und Initiativen der Stadt auch sichtbar zu machen. Bruck bietet 9.000 Arbeitsplätze, es gibt 14 neue Investoren für die Stadt und ganz neu – jetzt auch ein Wirtschaftsfrühstück mit Unterstützung der Stadtgemeinde."
Manfred Wegscheider, Kapfenberg: "Allein im heurigen Jahr haben wir bereits 160.000 Euro an Wirtschaftsförderungen im Gemeinderat beschlossen. Dass sich Gemeinden intensiv mit der Wirtschaft beschäftigen, ist von existenzieller Bedeutung für die ganze Region."
Karl Rudischer, Mürzzuschlag: "Wir verkaufen uns immer noch unter unserem Wert, dazu bedarf es eines Imagewechsels. Ich kann ganz gut mit dem Begriff ,Stadtregion' leben. Jede Investition in unserer Region ist zu unterstützen. So freue ich mich auch über einen neuen Betrieb in Kapfenberg. Schlussendlich profitieren wir alle davon."

Franz Skazel, Regionalobmannstellvertreter: "Die Gemeinden spüren einen leichten Konjunkturanstieg, ebenso unsere Unternehmen. Ich denke, die Region ist auf einem guten Weg."
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.