24.06.2016, 22:21 Uhr

Energieregion Schilcherland kürte ihre „schlauen Füchse“

Koordinator Hans Jauk begrüßt die Gäste
Stainz: Landwirtschaftliche Fachschule |

Präsentation der Projekte an der Landwirtschaftlichen Fachschule Stainz.

Obmann Herbert Naderer, der die Teilnehmer begrüßte, nannte mit Bewusstseinsbildung und regionaler Wertschöpfung zwei entscheidende Kriterien des Bewerbes. „Es geht“, präzisierte Koordinator Hans Jauk die Zielsetzung, „um die Wertschätzung von Energie.“
Danach lag es an den teilnehmenden Schulen, ihre Projekte vorzustellen. „Du host a Handy mit an Akku drin“, merkten die Volksschüler aus Eibiswald in ihrem Einleitungslied an, dass beinahe für jedes Gerät Strom erforderlich ist. Sie verrieten, dass viele Vorschläge wie Licht ausschalten, mit Holz heizen oder zu Fuß zur Schule gehen erarbeitet und gesammelt wurden. Wie der Strom in die Steckdose findet? Vom Stausee mit seinen Turbinen und Generatoren wird er über Kabel in die Häuser geleitet, damit die Menschen Kaffeemaschine, Staubsauger und Fön bedienen können.
Um – an den mit Solarzellen ausgestatteten Kappen deutlich zu sehen – Energie aus der Sonne ging es beim Projekt der Volksschule St. Ulrich/Greith. „Wohin führt das alles?“, fragten sich die Kinder im Auftaktlied anhand des vielfach sorglosen Umganges mit Energie. Als wertvollster Energiespenderin waren sie auf die Sonne gekommen, deren beeindruckenden Daten sie anschaulich präsentierten. „Sie ist ein riesiges Kraftwerk“, lautete die Feststellung der Kinder.
Dritte Schule im Bunde war die Landwirtschaftliche Fachschule Stainz, die sich die Errichtung einer Solaranlage zum Ziel machte. Das selbst gesteckte Ziel: Es sollte ein Vorzeigeprojekt werden. Bei den Montagearbeiten gingen die Schüler nach einem exakten Zeitplan vor, nach dem Bodengerüst, Solarfelder und Leitungen montiert wurden. „Der Überschuss wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist“, bauten sie einen Digitalprogramm ein, das jederzeit über den Stromkreislauf Bescheid gibt.
Sehr positiv den Projekten gegenüber zeigte sich Bürgermeister Walter Eichmann. Sein mahnender Zeigefinger: „Es wäre allgemein gut, sich an die Erkenntnisse zu halten.“ Auf die sechs erfolgreichen Jahre des Bestandes der Energieregion Schilcherland kam Manfred Kainz, Obmann der Wirtschaftskammer Deutschlandsberg, zu sprechen. Der Wermutstropfen: Nach Ausrichtung des Schulprojektes 2016 wird die Energieregion Schilcherland aufgelöst. Man kann sich vorstellen, wie sein „herzliches Danke an die diesbezüglichen Bürgermeister“ zu verstehen war.
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