30.04.2016, 10:08 Uhr

Stainzer Maibaum als Symbol der Kraft

Wenn ich groß bin, gehe ich auch zur Feuerwehr!
Stainz: Hauptplatz |

Feuerwehrleute gingen mit Muskelkraft ans Werk.

Ein schönes Stück Brauchtum wurde beim Maibaum aufstellen am vergangenen Freitag auf dem Hauptplatz gepflegt. Volkstanzgruppe, Musikverein, Feuerwehr und Landwirtschaftliche Fachschule hatten sich zum guten Gelingen zusammengetan.
Nach dem Dank an die Familie Meran, die den 24 Meter hohen und 57 Jahre alten Baum bereitstellte, sprach Bürgermeister Walter Eichmann von der davor verwendeten Birke und der ihr nachfolgenden Fichte als einem Symbol an Kraft und neuem Leben zur Frühlingszeit. Eine Jahreszeit, die – wie Eichmann anmerkte – heuer mit schweren Schäden in der Landwirtschaft einherging. Keine Schäden brauchte der Ortschef von der gut verlaufenen Zusammenführung der sechs Gemeinden berichten. „Bringen Sie Ihre Wünsche ein!“, verkündete er, dass aktuell erste Schritte zu Raumplanung und Flächenwidmungsplan gesetzt werden. Ebenfalls zur Tagesarbeit gehören die Neugestaltung des Hauptplatzes und die Wiederherstellung der „Hofer Mühle“.
Ebendiese Feuerwehrleute waren dann an der Reihe, den Maibaum, den sie auf Schultern auf den Hauptplatz getragen hatten, mit Schwabeln, Stangen und „Spargeln“ aufzurichten. Routiniert gab Einsatzleiter ABI Anton Schmidt kräftige Hebt an!-Kommandos vor, bis der Maibaum mit seinen zwei Kränzen und dem bändergeschmückten Wipfel in der Senkrechten verkeilt werden konnte. Der Blick lohnt sich: Die Sicht am helllichten Tag offenbart, wie wundervoll der Baum von den Fachschülern verziert worden ist.
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