01.06.2016, 16:16 Uhr

Verkaufstraining in der Hubmann-Passage

Das Wichtigste ist, den Kunden unaufgefordert anzusprechen
Stainz: Hubmann Passage |

Die Drittklässler der Land- und forstwirtschaftlichen Fachschule Stainz präsentierten ihre Produkte.

Der Dienst beim Verkaufsstand der Landwirtschaftlichen Fachschule Stainz am vergangenen Mittwoch in der Passage des Kaufhauses Hubmann war wohl einer der letzten Einsätze der Drittklässler, die im Sommer ihre Ausbildung abschließen und die Schule verlassen werden.
Hintergrund des Verkaufsstandes, bei dem selbst hergestellte Produkte wie Säfte, Edelbrände, Kürbissenf, Bier, Krainer Würstel oder Aufstriche im Sortiment feilgeboten wurden, war der Unterrichtsgegenstand Selbstvermarktung. „Wir wollen“, klärte Fachlehrerin Marlies Höfler auf, „den Schülern die Möglichkeit zum Verkauf eigener Produkte aufzeigen.“ Das Herstellen der Waren zählte da ebenso dazu wie die Preiskalkulation, die Beachtung der Auszeichnungsvorschriften, die Präsentation der Erzeugnisse und das Verhalten am Stand.
„Für uns ist das eine wertvolle Erfahrung“, betrachtete Markus Haas den Tageseinsatz als gute Gelegenheit, bei den Kunden die Qualität der Ware anzusprechen. Mit Holzfiguren, allesamt mit der Kettensäge geschnitzt, war Michael Kügerl am Stand vertreten. „Vielleicht wird einmal etwas draus“, hoffte er, dass seine Schwammerl, Liegestühle, Blumenkisterl und Schaukelsessel aus Holz (alle aus einem Block gefertigt) einen guten Anklang finden. Ebenfalls in Richtung Holz war Fabio Hofer mit seinen Zirbenlüftern unterwegs. Den ätherischen Öle der Zirbe wird ja nachgesagt, dass sie für einen erholsamen Schlaf sorgen.
Nicht Schlaf, aber Freude breitete sich bei den Schülern aus: Der Reinerlös fließt in ihre Klassenkasse.
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