08.07.2016, 10:04 Uhr

Starker Antritt - Steiermark soll zum Radland Nummer eins werden

Verkehrslandesrat Anton Lang sieht das Rad als optimales Verkehrsmittel und will den Radverkehr stärken (Foto: Land Steiermark)

Landesregierung beschließt Radverkehrsstrategie und verdoppelt Budget um Radverkehr weiter auszubauen

Radfahren boomt national und international. 50% der Wege im täglichen Bedarf sind kürzer als fünf Kilometer, weshalb SPÖ-Verkehrslandesrat Anton Lang das Fahrrad als Nummer eins bei der Verkehrsmittelwahl für diese Distanzen etablieren will. Um dieses Ziel zu erreichen hat die Landesregierung am Donnerstag die neue Radfahrstrategie unter dem Titel "Starker Antritt für die Steiermark" vorgestellt und möchte dadurch die Nutzung des Fahrrades als Verkehrsmittel steigern. Das Land Steiermark gestaltet so ein nachhaltiges Mobilitätsystem und baut das Fahrrad ganzheitlich in das Verkehrskonzept ein.

Verknüpfung und Infrastruktur wichtig

Die positiven Auswirkungen des Radfahrens sind allgemein bekannt. Um jedoch mehr Personen für das Radfahren zu gewinnen muss der öffentliche Verkehr mit dem Fahrrad verknüpft werden. Stichwort "Multimodalität" wie Landesbaudirektor und Verkehrsabteilungsleiter Andreas Tropper erklärt. Dazu braucht es eine attraktive Radverkehrsinfrastruktur mit möglichst direkten, sicheren und schnellen Verbindungen - ein lückenloses Radnetz ist daher eines der obersten Ziele der Radfahrstrategie.

Budget verdoppelt

Pläne für Kapfenberg, Weiz, Fürstenfeld und Wildon sind schon ausgearbeitet und befinden sich in unterschiedlichen Phasen. Für das Jahr 2017 wird das Budget für den Radverkehr verdoppelt um die Pläne schneller umsetzen zu können. "Statt bisher 2,4 Millionen Euro werden im Jahr 2017 nahezu 5 Millionen Euro zur Verfügung stehen.", betont Verkehrslandesrat Anton Lang. Wichtig ist ihm auch die Zusammenarbeit mit den Gemeinden, es sollen nicht nur Förderungen abgeholt werden.
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