26.04.2016, 14:39 Uhr

Der Gesundheit hinterherlaufen – So macht man's richtig

Ob ausgedehnte oder kurze Distanzen: Wer läuft, tut seinem Körper und Geist etwas Gutes. (Foto: geopho.com)

Trainiert, glücklich, relaxt: Laufen hat einen großen Nutzen für die Gesundheit.

Glückshormone werden ausgeschüttet, Fett verbrannt und wir bleiben fit. Bringt Laufen nur Vorteile mit sich oder kann es auf Dauer auch ungesund oder belastend für die Gelenke sein?
„Beim Sporteln betätigen wir unseren Körper anders als im täglichen Leben. Die Sauerstoffsättigung ist besser für das Gehirn“, erklärt Heimo Clar, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. Und während wir beim Laufen unseren Körper in Bewegung setzen, kann sich unser Geist entspannen. „Die normalen Gehirnzellen schalten ab und der motorische Bereich wird aktiviert. Das ist super für den Stoffwechsel“, so der Arzt.

Muskeln fordern und lockern

Wen ein relaxter Geist noch nicht überzeugt, die gemütliche Couch zu verlassen und in die Laufschuhe zu schlüpfen, den kann womöglich ein weiterer Aspekt motivieren: die körperliche Fitness. „Beim Laufen werden große Teile der Körpermuskulatur beansprucht“, meint Heimo Clar. Nur übertreiben sollte man es nicht gleich. „Viele glauben, dass Muskelkater gut ist, weil wir unseren Körper dann spüren, aber das ist ein Irrglaube.“ So sind die guten, alten Spatzen im kleinen Bereich tolerabel. Ein schwerer Muskelkater kann jedoch zu Gewebeschäden führen, da es zu einer Überbeanspruchung und infolge Übersäuerung des Muskels kommt. „Grundsätzlich gilt: Je trainierter, desto später tritt ein Muskelkater ein.“

Tipps vom Arzt

1) Die Ziele: „Beim Laufen kann man zwischen zwei Arten unterscheiden, die verschiedene Zielsetzungen haben: den Sprint- und den Ausdauersport.“

2) Die Muskeln: „Wenn wir laufen, werden vor allem die Bein-, Rücken- sowie Brustmuskulatur beansprucht. Der Sprint geht besonders auf die Bein- und Gesäßmuskulatur. Wichtig ist auch das Dehnen der Muskulatur.

3) Die Atmung: „Ein großes Problem während des Laufens ist das Seitenstechen. Das kommt zustande, weil wir uns mit Luft aufpumpen. Das heißt, wir atmen dann einfach zu viel ein und zu wenig aus. Eine gleichmäßige Atmung ist daher sehr wichtig.“

4) Der Puls: „Wie hoch oder schnell der Puls steigt, hängt von der Kondition ab. Bei trainierten Läufern geht er schnell rauf und schnell wieder runter. Die Pulsgrenze ist altersabhängig: Je älter, desto niedriger sollte er sein, um das Herz nicht stark zu belasten.

WOCHE bewegt

Mit der neuen Online-Plattform „wochebewegt.at“ gibt die WOCHE den perfekten Überblick über alle Laufveranstaltungen und Lauftreffs in der ganzen Steiermark. Mehr Infos dazu finden Sie unter wochebewegt.at.
WOCHE-Lauftreff: Der nächste und vorletzte WOCHE-Lauftreff findet am 27. April um 17.30 Uhr statt. Treffpunkt: Gadollaplatz 1, Styria Media Center.
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Harald Schober aus Weiz | 12.05.2016 | 09:00   Melden
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Harald Schober aus Weiz | 12.05.2016 | 09:04   Melden
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