12.10.2016, 11:11 Uhr

Vom Taiwan direkt nach Fürstenfeld

Die "Tuesday Microgrooves", um Wolfgang Radl (3.v.l.) mit Sängerin Lena Menschel (3.v.r.), Cellistin Sigrid Narowetz und Direktor Alfred Reiter (r.)

Die "Tuesday microgrooves" begeisterten mit ihren neu interpretierten Klassikern bei der Chamber Jazz Session in der Stadthalle.

Bombastisch ging das vorletzte Konzert der diesjährigen Abokonzert-Reihe der Franz-Schubert-Musikschule Fürstenfeld über die Bühne. Musikschuldirektor Alfred Reiter freute sich ganz besonders für diese Veranstaltung das international bekannte Truppe "Tuesday microgrooves" begrüßen zu dürfen. Noch eine Woche zuvor feierte das Jazz-Trio, bestehend aus dem selbsternannten Exilfürstenfelder Wolfgang Radl (Bass), Jenö Lörincz (Klavier) und Norbert Wallner (Schlagzeug) bei ihrer Tour im Taiwan vor 10.000 Jazzbegeisterten einen riesigen Erfolg, um nun als "Heimspiel" im exklusiven "Clubflair" zur abendlichen Chamber Jazz Session zu laden.

Barockkunst trifft Jazz

Originale Barockkunst vorwiegend traf dabei auf akustischem Drum`n`Bass mit typischen Jazzelementen. Dabei soll gezeigt werden, dass die Grundlagen heutiger Popsongs, Jazz-Improvisation und Tanzbarkeit schon in den Werken der "alten Meister" liegen. Deren Vorlagen - im Fokus standen diesmal die Stücke von Antonio Vivaldi - wurden mit viel Geschickt und instrumentatorischen Können strukturell, harmonisch und rhythmisch erweitert vor allem weitergedacht. Am Programm standen auch selbst komponierte Stücke wie "Missing Link", "Tomorrow I`ll meet you" oder "I got time". Unterstützt wurde das Trio von Cellistin Sigrid Narowetz und Sängerin Lena Mentschel.

Nächstes Konzert

Beim nächsten Konzert am 15. November ab 19.30 Uhr bezaubern die "Cover Girls" - rei nach dem Motto „Einfach raus aus dem Alltag- und rein in „The wonderful world of swing“.
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