30.03.2016, 08:43 Uhr

Alle wichtigen Spurenelemente

Eine augewogene Ernährung beinhaltet jede Menge gesunde Spurenelemente. (Foto: M.studio - Fotolia.com)

Zu den neun essentiellen Spurenelementen zählen Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen und Zink. Sie gehören zu den Gruppen der Mineralstoffe und werden im Körper für verschiedenste Abläufe benötigt.

Eisen wird beispielsweise für die Blutbildung, Selen für gute Abwehrkräfte und Zink für das Körperwachstum gebraucht. Ein Mangel an Spurenelementen kann unter anderem durch eine unausgewogene Ernährung entstehen. Gewisse Lebenssituationen wie eine Schwangerschaft bedürfen einer größeren Menge an Spurenelementen.

Mögliche Beschwerden bei Mangelerscheinungen

Symptome wie bleierne Müdigkeit sprechen z.B. für einen Eisenmangel, Hautprobleme für ein Zuwenig an Zink. Fluor-Mängel äußern sich durch Zahnfäule. Jod spielt in Zusammenhang mit Schilddrüsenerkrankungen eine wesentliche Rolle und tritt hauptsächlich dann ein, wenn jodfreies Salz verwendet wird. Chrom-Mängel führen zu Störungen in der Zuckerverwertung. Dass zu wenig Kupfer, Mangan, Molybdän und Selen aufgenommen werden, kommt nur sehr selten vor. Eventuelle Mängel an Spurenelementen können mittels einer Blutuntersuchung diagnostiziert werden.

Welche Lebensmittel enthalten welche Spurenelemente?

Chrom steckt in Fisch, Meeresfrüchten, Fleisch, Leber, Eiern, Vollkornzerealien, Nüssen, Birnen, Tomaten, Pilzen, Rohzucker und Hefe, Eisen in rotem Fleisch, fetthaltigem Fisch, Vollkorngetreide, Spinat, Erbsen, Schwarzwurzel, Quinoa, Hirse, Amaranth und Weizenkleie.

Fluor findet man in Salzwasserfisch, Schwarztee und gewöhnlichem Trinkwasser, Jod in Salzwasserfisch, Meeresalgen, Meeresfrüchten sowie jodiertem Speisesalz. Kupfer ist in Innereien, Fisch, Krebstieren, grünen Gemüsesorten, Nüssen, Kakao, Kaffee, Tee enthalten, Mangan in Tee und in geringen Mengen auch in anderen Lebensmitteln, wie Spinat, Lauch, Erdbeeren oder Haferflocken.

Molybdän bekommt man über getrocknete Hülsenfrüchte, Getreide, Milch, Leber und Nieren, Selen via Fleisch, Fisch, Meerestiere, Eier, Linsen, Spargel und Getreide. Zink steckt in Austern, Fleisch, Eiern, Milch und Milchprodukten, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten.

Mehr zum Thema Spurenelemente finden Sie hier.

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