25.07.2016, 15:10 Uhr

Diagnose Diabetes – was bedeutet das?

Die Diagnose Diabetes verunsichert viele Patienten. Information erleichtert den Umgang mit der Krankheit. (Foto: putilov_denis - Fotolia.com)

Damit unsere Zellen vergnügt arbeiten können, benötigen sie Zucker. Ein wichtiger Kollege im Teamwork ist das Hormon Insulin. Normalerweise schleust es den Zucker in die Körperzellen. Bei Diabetes verweigert das Insulin seine Pflichten und haut den Hut drauf.

Die unliebsame Folge: Während im Blut massenhaft Zucker schwimmt, hungert das Innere der Zelle aus. Der Blutzuckerspiegel ist dauerhaft erhöht. Der Zelle mangelt es wiederum an Energie. Somit ist sie auch in ihrer Funktion eingeschränkt. Bleibt die „Zuckerkrankheit“ auf lange Sicht unentdeckt, können die Gefäße des Herzens, des Hirns und der Augen Schaden annehmen.

Diabetes Typ 1

Beim Typ-1-Diabetes zerstört das körpereigene Abwehrsystem jene Zellen der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Insulin produzieren. Ohne Insulin kann der Körper jedoch ebenso wenig funktionieren wie ein Auto ohne Benzin. Die Betroffenen müssen lebenslang Insulin spritzen.

Diabetes Typ 2

Beim Typ-2-Diabetes kann das Insulin wiederum nicht richtig wirken. Der Blutzuckerspiegel steigt dadurch bedrohlich hoch an. Ursache dafür ist oft ein jahrelanges Überangebot an Zucker und Fett, das den Körper gnadenlos überfordert. Die gute Nachricht: Im Frühstadium reicht es meist aus, die erhöhten Blutzuckerwerte mit einer Gewichtsreduktion und mehr Bewegung zu senken.


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