15.04.2016, 12:01 Uhr

Gegenmittel zur Blutverdünnung

In Notsituationen kann es lebensrettend sein, dass die Blutgerinnung funktioniert. (Foto: Stasique/Fotolia.com)

Neue Möglichkeiten bei Vorhofflimmern

Vorhofflimmern ist für fast ein Drittel aller Schlaganfälle verantwortlich. Daher werden bei Herzrhythmusstörung gerinnungshemmende Medikamente verschrieben, die blutverdünnend wirken und so die Bildung dieser Blutgerinnsel verhindern sollen. Gerinnungshemmende Medikamente reduzieren somit das Risiko für Schlaganfälle, jedoch gab es keine Möglichkeit, diesen Effekt in einer akuten Notsituation aufzuheben. Eine Notsituation kann etwa eine dringende Operation sein oder eine starke Blutung nach einem Unfall. Eine Gerinnungshemmung kann in solchen kritischen Situationen die Gefahr von Blutarmut und Bluttransfusionen steigern. Erstmals wurde nun ein spezifisches Gegenmittel zugelassen, das die gerinnungshemmende Wirkung des ersten Medikaments in solch lebensbedrohlichen Situationen schnell aufhebt.

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