Vorhofflimmern

Beiträge zum Thema Vorhofflimmern

Vorhofflimmern kann gefährlich werden.

Vorhofflimmern

In Österreich erleiden täglich rund 70 Personen einen Schlaganfall. Etwa jeder vierte Schlaganfall wird durch Vorhofflimmern, also fehlerhafte Impulse im Herzen verursacht. ÖSTERREICH. Viele Betroffene bemerken vorab gar nicht, dass ihr Herz aus dem Takt ist, da die Erkrankung anfangs oft ohne Beschwerden verläuft. Häufig nicht erkanntUnerkannt bedeutet dabei häufig auch unbehandelt. "Die Beschwerden sind häufig unspezifisch oder gar nicht spürbar. Gerade am Beginn tritt der...

  • Wien
  • Innere Stadt
  • Margit Koudelka
Eine gründliche Untersuchung gibt Aufschluss darüber, ob eine behandlungswürdige Herzrhythmusstörung vorliegt.

Vorhofflimmern nicht verharmlosen
Patienten haben ein stark erhöhtes Schlaganfallrisiko

Ein gesundes Herz schlägt so regelmäßig wie eine Pendeluhr – im Durschnitt zwischen 60 bis 100mal in der Minute. Sind die Herzschläge stark verlangsamt, beschleunigt oder unregelmäßig, liegt eine Herzrhythmusstörung vor. Manche dieser Rhythmusabweichungen sind harmlos, andere können lebensgefährlich sein. Nur eine genaue medizinische Untersuchung gibt Aufschluss darüber. Pulsmessen ratsam Das Vorhofflimmern, von dem circa. 230.000 Menschen in Österreich betroffen sind, zählt zu den...

  • Wien
  • Innere Stadt
  • Sylvia Neubauer
Vorhofflimmern kann Angst machen.

Vorhofflimmern
Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Das Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, bei der das Herz schnell und unregelmäßig schlägt. Dadurch wird der Blutfluss im Körper geringer. ÖSTERREICH. Vorhofflimmern kann über längere Zeit unbemerkt bleiben, weil Patienten keine Symptome verspüren. Das ist tückisch, denn dies begünstigt die Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus), das einen Schlaganfall auslösen kann. In Österreich sind etwa 100.000 Menschen von Vorhofflimmern betroffen, ohne es zu wissen. Es ist daher empfohlen,...

  • Wien
  • Innere Stadt
  • Margit Koudelka
Bei Mini Med: Andreas Zirlik, Leiter der Abteilung für Kardiologie am LKH-Universitätsklinikum Graz

Herzrhythmusstörungen: Symptome und Behandlung

Herzrhythmusstörungen können bei ihrem plötzlichen Auftreten oftmals beängstigend wirken. Die gute Nachricht dazu ist, dass sie in den weitaus meisten Fällen nicht akut lebensbedrohlich sind. Andreas Zirlik, Leiter der Abteilung für Kardiologie am LKH-Universitätsklinikum Graz, wird im Vortrag über Symptome und Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit Fokus auf Vorhofflimmern berichten.  Vorhofflimmern ist die häufigste Ursache aller Herztrhythmusstörungen und das Auftreten steigt mit dem...

  • Steiermark
  • Christine Seisenbacher
Helmut Pürerfellner (l.), Leitung Dept. Rhythmologie und Elektrophysiologie, mit Alois Schwaighofer (65), der erste Patient, an dem das neue Verfahren erfolgreich durchgeführt wurde.

Neue Therapie bei Vorhofflimmern im Ordensklinikum

Bei Vorhofflimmern handelt es sich um die häufigste Rhythmusstörung im Erwachsenenalter, wobei in der westlichen Welt circa zwei Prozent der Bevölkerung davon betroffen sind. In Österreich schätzt man die Zahl auf mehr als 150.000 Patienten. Die sogenannte Hochfrequenz-Ablation verkürzt nun die Behandlungszeit. Eine bahnbrechende Technologie zur Behandlung von Vorhofflimmern im Herzen kam kürzlich im Ordensklinikum Linz Elisabethinen zum Einsatz. Im Rahmen einer internationalen Pilot-Studie...

  • Linz
  • Nina Meißl
Moderatorin Christine Radmayr gemeinsam mit Internist OA Dr. Hermann Blessberger vom Kepler Universitätklinikum.

Wenn das Herz beginnt, Purzelbäume zu schlagen

LINZ (red). Prall gefüllt war der Saal im Neuen Linzer Rathaus bei der letzten Mini Med-Veranstaltung vergangenen Mittwoch. Kein Wunder, ging es dabei doch um eine Volkskrankheit: dem Vorhofflimmern. Sie ist die weltweit häufigste Herzrhythmusstörung, die bei Erwachsenen auftritt. Dabei schlägt das Herz in den oberen Herzkammern – oder Vorhöfen – unregelmäßig. "Bei Vorhofflimmern zittern die Vorhöfe unkoordiniert, statt regelmäßig zu schlagen. Das Herz schlägt sozusagen Purzelbäume", erklärte...

  • Linz-Land
  • Oliver Wurz
In Maßen (nicht zu verwechseln mit "in Massen") genossen, schmeichelt Schoko nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper.
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Hurra! Naschen für die Herzgesundheit

Verkneifen Sie sich hin und wieder das eine oder andere Stückchen Schokolade? Dänischen Forschern zufolge dürfen Sie sich das süße Glück ruhig munden lassen – auch Ihrem Herz zuliebe. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass regelmäßiger Schokogenuss das Risiko für Vorhofflimmern um bis zu 20 Prozent verringert. Bei dieser sehr häufig vorkommenden Herzerkrankung gerät das Pumporgan außer Takt, was langfristig zu Schlaganfall oder Herzinfarkt führen kann. Dunkle Schokolade könnte dem...

  • Sylvia Neubauer
In Notsituationen kann es lebensrettend sein, dass die Blutgerinnung funktioniert.

Gegenmittel zur Blutverdünnung

Neue Möglichkeiten bei Vorhofflimmern Vorhofflimmern ist für fast ein Drittel aller Schlaganfälle verantwortlich. Daher werden bei Herzrhythmusstörung gerinnungshemmende Medikamente verschrieben, die blutverdünnend wirken und so die Bildung dieser Blutgerinnsel verhindern sollen. Gerinnungshemmende Medikamente reduzieren somit das Risiko für Schlaganfälle, jedoch gab es keine Möglichkeit, diesen Effekt in einer akuten Notsituation aufzuheben. Eine Notsituation kann etwa eine dringende...

  • Carmen Hiertz
Frauenherzen: Frauen haben bei Vorhofflimmern ein erhöhtes Schlaganfallrisiko.

Vorhofflimmern: Gefährlich für Frauen

Frauenherzen ticken anders als Männerherzen, auch bei Herzerkrankungen wie Vorhofflimmern. Frauen, die unter Vorhofflimmern leiden, haben ein höheres Risiko für einen Schlaganfall als Männer. Zu diesem Ergebnis kam nun eine Studie, für die Daten von mehr als vier Millionen Menschen ausgewertet wurden. Das Risiko, an einem Schlaganfall zu sterben, lag bei Frauen mit Vorhofflimmern (gegenüber Frauen ohne diese Störung) um 69 Prozent höher. Bei Männern stieg das Risiko um 47 Prozent. Das...

  • Sabine Fisch
Vorhofflimmern zählt zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen weltweit.

Vorhofflimmern wird früher erkannt

Bei frühzeitiger Diagnose verbessern sich Lebensqualität und –erwartung der Betroffenen. Vorhofflimmern ist heute deutlich häufiger als noch vor 50 Jahren. Im Verlauf dieser vergangenen Jahrzehnte hat sich die Diagnose der Erkrankung vervierfacht. Das liegt vor allem an den verbesserten Diagnosemethoden, aber auch an regelmäßiger absolvierten Vorsorgeuntersuchungen. Die Vorteile für die betroffenen PatientInnen liegen auf der Hand: Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser kann sie...

  • Sabine Fisch
Regelmäßiges Training kann Herzrhythmusstörungen vorbeugen.

Sport kann Vorhofflimmern lindern

Wer unter Herzrhythmusstörungen leidet, sollte Ausdauersport betreiben. In einer kürzlich in den USA präsentierten Studie zeigte sich, dass 61 Prozent der TeilnehmerInnen, die über einen Zeitraum von vier Jahren regelmäßig moderat trainierten, langfristig keine Rhythmusstörungen mehr aufwiesen. Auch Blutdruck und Gewicht verringerten sich.

  • Wien
  • Meidling
  • Sabine Fisch
Primar Dr. Harald Mayr
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Nicht immer Verliebtheit: wenn man sein Herz spürt

"Das kranke Herz - Schlaganfall und Vorhofflimmern." Prim. Dr. Harald Mayr referierte im Rahmen der Mini Med-Veranstaltungsreihe über Prävention, Symptome und Behandlung. Lediglich 1% der 65-, und 5% der 80-jährigen sind betroffen vom Vorhofflimmern, der dennoch häufigsten Herz-Rhythmusstörung. Dabei schlagen Vorhof und Kammer unabhängig voneinander und in unterschiedlicher Geschwindigkeit: selten schmerzhaft, meist problemlos, manchmal gefährlich, oft unangenehm. Erstes Alarmsignal Der...

  • Krems
  • Heinz Riedmüller

Vortrag über Vorhofflimmern

Am Freitag, dem 17. April, hält Prim. Gerhard Stark um 19 Uhr einen Vortrag über "Vorhofflimmern - eine häufige Ursache für Schlaganfall" in der Aula der Volksschule Mooskirchen. Unter dem Motto "Wenn das alternde Herz aus dem Takt kommt". Der ÖKB Mooskirchen veranstaltet diesen Vortrag, an dessen Anschluss Fragen an den Vortragenden gestellt werden können. Der Eintritt ist eine freiwillige Spende. Obmann Walter Hojas und Frauenreferentin Ingeborg Sommer hoffen am 178. April auf regen...

  • Stmk
  • Voitsberg
  • Harald Almer
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