13.04.2016, 12:00 Uhr

Wie äußert sich eigentlich Epilepsie?

Epilepsie ist eine neurologische Krankheit, bei der es zu Krampfanfällen kommt, weil sich die Nervenzellen des Gehirns plötzlich stark entladen. (Foto: ralwel - Fotolia.com)

Epilepsie zählt zu den häufigsten Krankheiten des Gehirns. Patienten erleiden Krampfanfälle, die durch plötzliche Entladung von Nervenzellen im Gehirn ausgelöst werden.

In Österreich leben zirka 65.000 Menschen mit Epilepsie. Am häufigten erkranken Kleinkinder und Senioren, wobei Epilepsie prinzipiell in jedem Alter auftreten kann. Betroffen ist das zentrale Nervensystem, beim einem Anfall verliert das Gehirn kurzfristig seine Funktionsfähigkeit. Entladen sich die Neuronen, z.B. in der Hirndrinde, treten teils heftige Symptome auf.

Zuckungen und Krämpfe

Typische Symptome eines epileptischen Anfalls sind Zuckungen und gestörte sensorische bzw. psychische Empfindungen. Die Entladungen entstehen, weil Nervenzellen unmittelbar ihre Aktivität steigern.

Besonders schwerwiegend sind Anfälle mit Krämpfen und Stürzen, die Betroffenen können sich dabei schwer verletzen und sich während des Krampfes beispielsweise sehr stark in die Zunge beißen. Manche Patienten haben wiederum Anfälle, die von der Umgebung kaum bemerkt werden.

Woher kommt die Krankheit?

Die Entstehungsursachen der Epilepsie sind unterschiedlich. Hinter den Anfällen können genetische Vorbelastungen, Verletzungen des Gehirns durch einen Unfall, Infektionen des zentralen Nervensystems, Alkoholmissbrauch, Schlaganfälle oder frühkindliche Traumen wie bei der Geburt stecken.

Mehr zum Thema Epilepsie finden Sie hier.

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