22.04.2016, 00:30 Uhr

Durchblick für die Konsumenten

Wertungsneutral und unabhängig beleuchtet "Land schafft Leben" heimische Lebensmittel. (Foto: Land schafft Leben)

Die Plattform "Land schafft leben" will Einblicke in die Produktion heimischer Lebensmittel geben.

"Regionalität" und "Qualität", das sind die Schlagworte mittels welcher die heimische Landwirtschaft - ganz besonders in unseren alpinen Regionen - heutzutage immer öfter ihre "Überlebensnische" definiert. Paneuropäische Konkurrenz und - wie von Experten prognostiziert - in wenigen Jahren auch geöffnete Märkte für transatlantische Hersteller von Lebensmitteln, verleihen dem altbekannten Spruch "Geh nicht fort - kauf im Ort" neue Bedeutung.
Voraussetzung für eine Rückbesinnung auf regionale Produktstandards - oder besser gesagt - den Wert unserer Nahrungsmittel ist dabei allerdings eine breitengreifende Sensibilisierung von Konsumenten und des Handels gleichermaßen. Akribische Recherche und flächendeckende Präsentation sind dafür conditio sine qua non - Hannes Royer und der Verein "Land schafft Leben" haben sich eben dies in kapitalen Lettern auf die Fahnen geheftet. Am 21. April präsentierte er und sein Team den Start der ersten Informationsplattform für Konsumenten über österreichische Lebensmittel.

Vom Stall bis zum Regal

"Um ein Lebensmittel wirklich zu verstehen, muss man den gesamten Zyklus seiner Entstehung, Verarbeitung und Vermarktung analysieren und dokumentieren - und die Ergebnisse dieser Langzeitbeobachtungen werden ab sofort auf unserer Homepage der breiten Öffentlichkeit präsentiert", erklärt Vereinsobmann Hannes Royer gegenüber der WOCHE. "Sie soll eine Orientierungshilfe zur bewussten Kaufentscheidung der Leute sein. Die Konsumenten sollen wissen, dass sie über ihre Kaufentscheidung die Qualität und die gesamte Wertschöpfungskette von Lebensmitteln mitbestimmen können!", ist er sich sicher. Um so wichtiger sei dementsprechend gediegene Information, die www.landschafftleben.at gibt.
"Wir arbeiten an einer umfassenden 'Datenbank' aller nur denkbaren Produkte", setzt Royer seine Ausführungen fort. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt stehen die Produkte "Apfel", "Milch" und "Huhn" auf der Homepage zur "Durchleuchtung" zur Verfügung.
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