25.05.2016, 11:03 Uhr

Die Energievision wird real

Vor dem Haus von Familie Schadler: Michael Fend, Josef Ober, Manfred Promitzer, Johann Schadler, Elisabeth Schadler, Erich Hauer, Gabi Hauer (v.l.).

In Gniebing zeigen zwei Familien vor, wie Energieselbstversorgung klappt.

Das Steirische Vulkanland rund um den Obmann Josef Ober verfolgt die Energievision 2025, was so viel bedeutet, dass man bis in neun Jahren die Selbstversorgung in der Region möglich machen will. Dass diese Vision auch durchaus umsetzbar ist, beweisen die Familien Hauer und Schadler in Gniebing. Sie haben die Energieversorgung ihrer Häuser Schritt für Schritt erfolgreich auf moderne Quellen umgestellt.
Bei Familie Hauer hat alles vor 24 Jahren mit einer thermischen Solaranlage begonnen. Danach setzte man sukzessive weitere Schritte. Nach einer umfassenden Isolierung folgten neben der Fußbodenheizung auch eine Fotovoltaikanlage. Mit dem Windrad im Garten versorgt man den Rasenmäher. Auch in puncto E-Mobilität ist man vorn dabei. Vor 20 Jahren wurde das erste E-Auto angeschafft – mittlerweile besitzt man zwei E-Modelle.

Der Wille macht's möglich

Ebenso kontinuierlich ging Johann Schadler ans Werk. 1990 wurde die thermische Solaranlage für das Warmwasser installiert – ein Jahr darauf folgte die Pflanzenkläranlage. Zu weiteren Maßnahmen zählen ein Pelletskessel und eine Fotovoltaikanlage. Ein E-Bike und E-Auto zählen ebenso zu den energetischen Besitztümern.
Für Josef Ober sind die Familien Hauer und Schadler der beste Beweis dafür, dass die Energievision machbar ist. "Wenn man es will, gelingt es auch – und vor allem ist das Ganze auch finanzierbar", so Ober. Michael Fend vom Leader-Management des Vulkanlandes betont, dass gerade für die ersten Schritte wenig Know-How nötig ist. Erich Hauer empfiehlt, zu Beginn die Heizung auf ökologische Brennstoffe umzustellen.
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