Pannen: Das sind die Probleme der Amstettner

BEZIRK AMSTETTEN. Einsatzreich war das Jahr 2017 für die Pannenfahrer im Raum Amstetten. Insgesamt rückten sie 7.200 Mal aus, um Pannenhilfe zu leisten. Das sind um rund 100 Einsätze mehr als im Jahr zuvor. "Rekordmonat war der Jänner mit 850 Einsätzen, gefolgt vom Dezember und August mit jeweils 680 Pannenhilfen und im Juli verzeichneten wir im Raum Amstetten 650 Einsatzfahrten", berichtet Stützpunktleiter Gerhard Prantner.
Schneefälle, Sturm und Temperaturen im zweistelligen Minusbereich sorgten vor allem zum Jahresbeginn dafür, dass die Pannenfahrer alle Hände voll zu tun hatten.

Die Probleme der Amstettner

Schwache, leere oder defekte Batterien waren auch 2017 wieder der häufigste Pannengrund. "Knapp 32 Prozent aller Einsätze waren auf funktionsuntüchtige Starterbatterien zurückzuführen. Insbesondere im Jänner standen Starthilfen auf der Tagesordnung", schildert Prantner.
Auf Platz zwei folgten Einsatzfahrten wegen Problemen mit dem Motormanagement. Die übrigen Einsätze entfielen vor allem auf Probleme mit dem Starter, Reifenschäden sowie vergessene, verlorene oder eingesperrte Schlüssel.

Die Bilanz in Niederösterreich

Doch nicht nur in Amstetten hatten die Gelben Engel viel zu tun. Rund 126.300 Mal benötigten Autofahrer in Niederösterreich im Vorjahr die Unterstützung der ÖAMTC-Pannenfahrer. Somit rückten die Gelben Engel 2017 etwa genauso oft aus wie im Jahr zuvor. Der ÖAMTC-Abschleppdienst, der zum Einsatz kommt, wenn gar nichts mehr geht, ist 2017 in Niederösterreich rund 30.500 Mal gebraucht worden.

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