So schmeckt Amstettens Wasser

Die Verantwortlichen für den Bau und die Versorgung sowie die Politik bei einem Rundgang im neuen Hochbehälter.
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  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

STADT AMSTETTEN. "Unser Wasser ist ein reines Naturprodukt", erklärt Robert Simmer, Direktor der Amstettner Stadtwerke, bei der Eröffnung des neuen Hochbehälters in der Parksiedlung. Anlässlich des Trinkwassertags wurde der 1,9-Millionen-Euro-Bau eröffnet.

Anspruch und Qualität

Umgeben von vier Millimeter starken Edelstahlblechen sorgen zwei 500 m³ fassende, sieben Meter hohe Hochbehälter mit einem Durchmesser von zehn Meter für eine Sicherung der Versorgung der Amstettner. Das Gebäude entspricht "den höchsten Ansprüchen der Trinkwasserversorgung", erläutert Simmer, die auch bei Stromausfällen garantiert ist.
Durchschnittlich fördern die Amstettner Stadtwerke 6.000 m³ pro Tag, in Spitzenzeiten sind es 10.000 m³ pro Tag. Das entspricht über 70.000 Badewannenfüllungen.

(K)eine Selbstverständlichkeit

"Der Trinkwassertag am 23. Juni soll uns allen in Erinnerung rufen, was es bedeutet, Trinkwasser zur Verfügung zu haben, und was es bedeutet, dieses zu sichern", erklärt Bürgermeisterin Ursula Puchebner. Dies sei für uns alles selbstverständlich, meint sie, man brauche allerdings "gar nicht weit zu reisen", um zu sehen, dass dies nicht überall der Fall ist. Die Brunnenschutzgebiete zu sichern, sei oberste Priorität. Wasser dürfte nicht aus der öffentlichen Hand gegeben werden.
Der neue Hochbehälter sei ein "Vorsorgezentrum", sagt die Bürgermeisterin. Es sei eine "lebenserhaltende Maßnahme".

Wasserturm für Ulmerfeld

1893 ging die erste öffentliche Wasserleitung in der Stadt in Betrieb. Heute verlaufen im Untergrund rund 250 km an Leitungen. Ein paar Jahre länger mussten die Ulmerfelder warten.
Zuvor mussten die Ortsbewohner das Wasser aus dem Dorfbrunnen fördern, blickt Ortsvorsteher Egon Brandl zurück. Anlässlich des 90-Jahr-Jubiläums der Wasserversorgung wurde dort zum Trinkwassertag ein Denkmal in Form des ehemaligen Wasserturms enthüllt. Ein Denkmal, das auch die "Initiatoren" der Weiterentwicklung und Sicherung der Versorgung vor den Vorhang holt: Die beiden ehemaligen Bürgermeister von Ulmerfeld Martin Wadl und Gerhard Smekal.

Die Verantwortlichen für den Bau und die Versorgung sowie die Politik bei einem Rundgang im neuen Hochbehälter.
In Ulmerfeld wurde das Wasserturmdenkmal enthüllt.

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