„Jeder kleine Bach im Bezirk ist ausgetrocknet“

Die Mattig ist dieser Tage nur ein Schatten ihrer selbst. Der Lebensraum für viele Fische versiegt zusehends.
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  • Die Mattig ist dieser Tage nur ein Schatten ihrer selbst. Der Lebensraum für viele Fische versiegt zusehends.
  • hochgeladen von Barbara Ebner

Sehnlichst wird auf den Regen gewartet, damit die Bäche in der Region wieder "in Fluss geraten".

BEZIRK (ebba). Der regenarme Sommer zeigt dieser Tage seine katastrophalen Auswirkungen: Die Mattig, etwa im Gebiet um Mattighofen, ist komplett trockengefallen. Bis auf wenige Tümpel mit stehendem Restwasser ist der Fluss in diesem Bereich völlig ausgetrocknet, ähnlich wie im Herbst 2015.

Auch der Kühbach und der Hainbach sind abschnittsweise ausgetrocknet. "Wir haben zum Teil noch Fische umsetzen können, aber ein Fischsterben konnte nicht mehr verhindert werden", erklärt Gewässerbezirksleiter Reinhard Schaufler.

„Jeder kleine Bach im Bezirk – und darüber hinaus – ist ausgetrocknet. Seit dem Sommer haben wir immer wieder Probleme. Die Lage ist katastrophal“, beklagt auch Max Walchetseder, Revierleiter und Obmann des Fischereiverbandes. „Die Fische, die wir retten konnten, haben wir entnommen, aber die Ausfälle sind groß. Wir hoffen alle auf Regen, aber auch in den nächsten 14 Tagen dürfte es dazu nicht kommen.“

Fotos: Manfred Fesl

Die Mattig ist dieser Tage nur ein Schatten ihrer selbst. Der Lebensraum für viele Fische versiegt zusehends.

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